Philipp Lahm fordert: Schluss mit Positionswechseln

Philipp Lahm vom FC Bayern München erklärt, warum er öfter kritisch sein muss und fordert in Sachen Position von Guardiola und Löw Klarheit.
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Philipp Lahm vom FC Bayern München erklärt, warum er öfter kritisch sein muss und fordert in Sachen Position von Pep Guardiola und Joachim Löw Klarheit.

München - Philipp Lahm vom FC Bayern München erklärt in einem Interview mit der "Sport Bild", dass er als Kapitän auch mal den Finger in die Wunde legen müsse.

"In meiner Position ist es ganz normal, dass nicht immer 'Juhu' geschrien wird, wenn ich meine Meinung sage", sagte der 29-Jährige. Dass es dabei immer Kritiker gäbe, müsse er "einstecken können". Denn: "Ich bin nicht Everybody’s Darling. Das will ich auch nicht sein."

Dazu äußerte sich Lahm über seine Positionswechsel unter Pep Guardiola, die nun auch in der Nationalmannschaft ein Thema sind. Bis zur WM fordert Lahm Klarheit. "Im Turnier sollte es keine Überraschungen oder spontane Positionswechsel geben", sagte Lahm: "Wenn die WM beginnt, will ich wissen, ob ich als Sechser oder als Außenverteidiger eingeplant bin."

Beim FC Bayern hatte Lahm zuletzt in Hoffenheim als Rechtsverteidiger, gegen Pilsen aber wieder im defensiven Mittelfeld gespielt.

 Außerdem sprach Lahm über...

 ...die Schwierigkeiten bei unterschiedlichen Positionen: "Schwierig ist es, wenn man von Spiel zu Spiel wechselt. Das hat man als Spieler nicht gern. Man muss sich auf eine Position einstellen können."

...die Aussage von Pep Guardiola, der ihn den "intelligentesten Spieler" genannt hatte: "Das ist ein Riesenkompliment, vor allem weil ich weiß, dass Pep Guardiola sicher talentiertere Spieler als mich trainiert hat. Messi schießt 100 Tore pro Saison – ich bin schon froh, wenn mal ein Ball reingeht."

...einen möglichen Nationalmannschaftsrücktritt nach der WM: "Beim nächsten Turnier [danach] bin ich schon 32. Konkrete Gedanken habe ich mir darüber noch nicht gemacht. Darüber können wir uns nach der WM 2014 unterhalten, am besten mit dem Titel in der Hand."

...sein Karriere-Ende bei Bayern: "Ich bin mir ziemlich sicher, dass ich für keinen anderen Profi-Verein mehr spielen werde. Dafür gibt es für mich keinen Grund. Auch nicht dafür, noch einmal in die USA oder nach Dubai zu gehen. Das bin ich nicht. Ich bin gern in München, gerne am Tegernsee. Das ist meine Heimat, Familie und Freunde sind hier."

...Dortmund als vermeintlichen Angstgegner: "Wir lassen uns nicht einreden, dass wir Angst oder einen Dortmund-Komplex haben. Die entscheidenden Spiele gegen Dortmund haben wir gewonnen."

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