Kommentar

Nagelsmann und der FC Bayern: Erzwungenes Glück

Das sagt Krischan Kaufmann, der Sport-Vize der AZ, über die Nagelsmann-Verpflichtung.
| Krischan Kaufmann
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Fast könnte man meinen, bei dieser spektakulären Trainer-Rochade gibt es nur Gewinner.

So klangen zumindest die Statements aller Beteiligten, nachdem am Dienstag dann endlich offiziell verkündet wurde, was eh jeder in Fußball-Deutschland ahnte: Der FC Bayern gibt seinen Sextuple-Coach Hansi Flick für den DFB frei und verpflichtet dafür mit Julian Nagelsmann das vielversprechendste deutsche Trainer-Talent, dessen seit Kindheitsbeinen an größter Traum damit in Erfüllung geht.

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Eine Win-win-win-Situation also? Naja, vergessen sollte man bei all der bayerischen Euphorie nicht, dass es sich doch um ein erzwungenes Glück handelt - und ein sehr teures noch dazu!

Klar, Nagelsmann und Bayern - das passt zusammen. Aber wäre es den Bossen der Münchner gelungen, den Dauerkrach zwischen ihrem Erfolgstrainer Hansi Flick und Sportvorstand Hasan Salihamidzic nachhaltig zu befrieden, hätten sie selbst einen im wahrsten Sinne des Wortes günstigeren Zeitpunkt bestimmen können, um irgendwann in ferner Zukunft einmal an den jungen Landsberger heranzutreten.

So aber hat der Rekordmeister nun einen weiteren Rekord in seiner Bilanz stehen - einen Ablöse-Weltrekord, auf den sie an der Säbener Straße in diesen finanziell komplizierten Pandemie-Zeiten ganz sicher gerne verzichtet hätten.

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