Nächster FC-Bayern-Boss soll verlängern: "Kurzfristig lösen"

Nach dem Topstart in die Königsklasse geht es beim FC Bayern auch wieder um Vertragsthemen. Nach Vorstandschef Dreesen und Sportvorstand Eberl soll auch Sportdirektor Freund über 2027 hinaus bleiben.
AZ/dpa |
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Der 49 Jahre alte Christoph Freund (links im Bild) ist seit exakt drei Jahren Sportdirektor in München. Sein Vier-Jahres-Vertrag läuft am Saisonende aus.
Der 49 Jahre alte Christoph Freund (links im Bild) ist seit exakt drei Jahren Sportdirektor in München. Sein Vier-Jahres-Vertrag läuft am Saisonende aus. © IMAGO/Frank Hoermann / SVEN SIMON

Nach den Vertragsverlängerungen von Vorstandschef Jan-Christian Dreesen und Sportvorstand Max Eberl könnte sich beim FC Bayern München auch die Zukunft von Sportdirektor Christoph Freund zeitnah klären. 

"Der Aufsichtsrat hat immer gesagt, dass wir zunächst die Verträge von den zwei Vorständen, die im nächsten Jahr ausgelaufen wären, also von Max und mir, verlängern wollen. Und dass wir anschließend mit Christoph sprechen. Das tun wir. Und ich bin hoffnungsfroh, dass wir das offene Thema dann auch kurzfristig lösen", sagte Dreesen (59) nach dem 5:0-Auftaktsieg des deutschen Fußball-Rekordmeisters in der Champions League gegen FK Bodö/Glimt.

Der 49 Jahre alte Freund ist seit exakt drei Jahren Sportdirektor in München. Sein Vier-Jahres-Vertrag läuft am Saisonende aus. Die Verträge von Dreesen und Eberl hatte der Aufsichtsrat um Ehrenpräsident Uli Hoeneß zuletzt vorzeitig bis Mitte 2029 verlängert. 

Sportvorstand Eberl war am Donnerstagabend ebenfalls darum bemüht, der Hängepartie um Freund die Brisanz zu nehmen. "Ich hoffe, es wird passieren. Er muss unterschreiben", sagte der 52-Jährige zur Entscheidung von Freund. "Es wird alles gut werden", ergänzte Eberl mit Blick auf den Österreicher.

Zuletzt hatte es in München mehrfach Berichte über Spannungen und sogar ein angeblich zerrüttetes Verhältnis zwischen Eberl und Freund gegeben. Das hatte Eberl schon zuvor vehement zurückgewiesen. "Das ist Bullshit! Das ist eine an den Haaren herbeigezogene Geschichte, die ich nicht nachvollziehen kann", sagte er der jüngsten Ausgabe der Wochenzeitung "Sport Bild".

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