Bei Feier am Marienplatz: Präsident Hainer äußert sich zur Schwere der Neuer-Verletzung
Manuel Neuer streifte die Kapitänsbinde um den Arm von Joshua Kimmich. Der Torwart des FC Bayern zog sich die Handschuhe aus und verließ kurz vor der 60. Minute gegen den 1. FC Köln den Platz. "Wir bedanken uns bei unserer Nummer eins", verkündete Stadionsprecher Stephan Lehmann. Für ihn kam Jonas Urbig in die Partie. Ob es ein abgesprochenes Geschenk für seinen Thronfolger ist oder eine Verletzung war?
Neuer geht mit Teamarzt in die Kabine
Zunächst unklar. Neuer blieb aber nicht auf der Bank, ging stattdessen mit Teamarzt Peter Ueblacker in die Katakomben. Das Neuer-Rätsel, das er selbst nach der Partie aufklärte: "Ich hab ein bisschen was gemerkt in der Wade und wollte jetzt kein Risiko eingehen, auch wegen nächster Woche", sagte Neuer nach der Partie bei Sky. Kommendes Wochenende steht das DFB-Pokal-Finale gegen den VfB Stuttgart an.
Neuer wurde im MRT untersucht
Die Meisterschale nahm der Bayern-Kapitän, der am Freitag seinen Vertrag bis 2027 verlängert hatte, ohne Probleme in Empfang. Allerdings: Auf die Bierduschen verzichtete der Kapitän. Er spielte stattdessen mit seinem Sohn. Später kam Neuer nach dem Team um 21.02 Uhr zur teaminternen Meisterfeier. Er humpelte, wie schon in der Arena, nicht. Die Wade wurde nochmal im MRT untersucht.
Allerdings waren die Ärzte der Bayern schon vor dem Torhüter auf der Meisterfeier. Ein gutes Zeichen? Die Ergebnisse wurden erst am Sonntagmittag bekannt. "Er muss wegen muskulärer Probleme in der linken Wade vorerst kürzertreten", teilten die Bayern mit. Kurz davor gab Präsident Herbert Hainer am Marienplatz Entwarnung: "Alles, was ich weiß, ist, dass es keine schwerwiegende Verletzung ist. Daran wird es also nicht scheitern." Gemeint ist natürlich Neuers DFB-Comeback
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