Nach Rassismus-Skandal: DFB sperrt ehemaligen Jugendtrainer des FC Bayern

Im Zuge des öffentlich gewordenen Rassismus-Skandals ist im Sommer vergangenen Jahres ein Jugendtrainer des FC Bayern gefeuert worden. Nun hat der Ex-Coach auch noch eine eineinhalbjährige Sperre des DFB aufgebrummt bekommen.
| AZ/dpa
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Im Sommer vergangenen Jahres sind Rassismusfälle am FC Bayern Campus öffentlich geworden. (Symbolbild)
Im Sommer vergangenen Jahres sind Rassismusfälle am FC Bayern Campus öffentlich geworden. (Symbolbild) © dpa

München/Frankfurt - Das DFB-Sportgericht hat einen früheren Jugendtrainer des FC Bayern für 18 Monate gesperrt. Wie der Deutsche Fußball-Bund am Mittwoch mitteilte, wurde die Strafe wegen sieben Fällen eines unsportlichen Verhaltens mit einem Verbot zur Ausübung der Trainertätigkeit belegt. Die Sperre gilt vom 1. Juli 2021 bis einschließlich 31. Dezember 2022.

Hans E. Lorenz (M), der Vorsitzende des Sportgerichts des Deutschen Fußball-Bundes.
Hans E. Lorenz (M), der Vorsitzende des Sportgerichts des Deutschen Fußball-Bundes. © Alexander Scheuber/Getty Images Europe/DFB/dpa

Der Jugendtrainer wurde im August 2020 gefeuert

"Bei den einzelnen Vorgängen handelt es sich um solche, die den Werten und Grundsätzen des DFB in massiver Weise zuwiderlaufen", erklärte Hans E. Lorenz, Vorsitzender des DFB-Sportgerichts. "Sie sind zum Teil diskriminierender Art gewesen und widersprechen der Verantwortung und Rolle eines Jugendtrainers in erheblicher Weise."

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Der Jugendtrainer hat dem Urteil zugestimmt. Seit August 2020 sei er nicht mehr als Trainer für den FC Bayern tätig.

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