Rassismus-Eklat: FC Bayern will den Fall schnell aufklären

Im Fall um die Rassismus-Vorwürfe im Nachwuchsbereich des FC Bayern sind die Münchner um rasche Aufklärung bemüht. Nach Rummenigge äußert sich jetzt auch Klubpräsident Hainer.
| AZ/dpa
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Der entlassene Mitarbeiter am Campus des FC Bayern reicht nun eine Klage gegen die Münchner ein.
Andreas Gebert/dpa Der entlassene Mitarbeiter am Campus des FC Bayern reicht nun eine Klage gegen die Münchner ein.

München - Der FC Bayern München will den Rassismusvorwurf gegen einen Mitarbeiter im Nachwuchsleistungszentrum rasch aufklären. "Wir arbeiten mit Hochdruck an der Aufklärung dieses Falles und werden in Kürze ein Ergebnis vorliegen haben und bis spätestens Anfang der Woche eine Entscheidung treffen"", sagte Präsident Herbert Hainer (66) in einem Interview mit "tz" und dem "Münchner Merkur".

Bereits zuvor hatte Vorstandschef Karl-Heinz Rummenigge baldige Schritte des Clubs angekündigt. "Es wird auch zeitnah da Konsequenzen geben. Unsere internen Untersuchungen sind ziemlich schnell beendet", erklärte Rummenigge bei "Sky". "Diese Geschichte passt natürlich überhaupt nicht zu den Werten, die der FC Bayern vertritt."

Staatsschutz ermittelt wegen Rassismusvorwurf bei FC Bayern

Das Magazin "Sport Inside" des WDR hatte am Dienstag über den Rassismusverdacht auf dem Bayern Campus berichtet. Demnach würden schwere Vorwürfe gegen einen Vereinsmitarbeiter erhoben, der schon lange unter anderem als Trainer in der Jugendabteilung aktiv ist. In Diskussionen um die Verpflichtung von Spielern soll der Mitarbeiter rassistische Ausdrücke verwendet haben.

Durch die Berichterstattung zu dem Thema wurde auch die Staatsschutzabteilung der Münchner Polizei aufmerksam und nahm Ermittlungen auf.

Lesen Sie auch: FC Bayern erhält Erpresser-Mail - Verdächtiger angeklagt

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