Nach Hummels-Patzer: Niko Kovac warnt vor weiteren Aussetzern

Mit einem kapitalen Fehler hat Mats Hummels die Berliner wieder ins Spiel gebracht. Nach der Partie hat der 30-Jährige die Schuld auf sich genommen – Trainer Kovac warnt hingegen vor weiteren Aussetzern in der Defensive.
| AZ/SID
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Mats Hummels
Rauchensteiner/Augenklick Mats Hummels

Berlin - Mats Hummels nahm es sofort auf seine Kappe, dass der FC Bayern im Achtelfinale des DFB-Pokals gegen Hertha BSC eine Extra-Schicht einlegen musste. Ein "großer Fehler" sei seine unfreiwillige Kopfballvorlage auf 2:2-Torschütze Davie Selke (67.) gewesen, sagte der Nationalspieler (AZ-Note 5), "da braucht man nicht lange drumherum reden. Ich bin sehr froh, dass wir trotzdem weitergekommen sind."

Durch den Hummels-Patzer mussten die Bayern vor 74.667 Zuschauern im ausverkauften Olympiastadion in die Verlängerung, in der sie das Spiel und den Gegner komplett beherrschten und verdient mit 3:2 (2:2, 1:1) siegten. Auch deswegen wollte Trainer Niko Kovac hinterher nicht zu hart mit Hummels ins Gericht gehen.

"Wir müssen jetzt nicht alles über Mats ausschütten. Ich weiß ganz genau, wie es ist, wenn man als Spieler einen Fehler macht. Dann will man sich am liebsten irgendwo einbuddeln", sagte Kovac. Und weiter: "Das passiert. Der Mats hat den Sven im Augenwinkel gesehen, will ihm in die Arme spielen. Aber dann hat die Kommunikation nicht gestimmt und wir bringen uns um unser gutes Spiel."

Warnung von Niko Kovac

Mit Blick auf die angestrebte Aufholjagd in der Bundesliga und das anstehende Champions-League-Duell gegen den FC Liverpool warnte der Trainer des deutschen Rekordmeisters jedoch vor weiteren Aussetzern in der Abwehr. "Wenn wir in diesem Jahr etwas erreichen wollen, dann dürfen wir solche einfachen Tore nicht herschenken", betonte der Kroate.

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