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Nach Beleidigung durch FC-Bayern-Fans: So reagiert 1860-Präsident Mang

Die auf dem AZ-Sofa geäußerte Kritik von 1860-Präsident Gernot Mang am FC Bayern hallt weiter nach. Beim Heimspiel des Rekordmeisters gegen den SC Freiburg antworteten die Ultras mit klaren Worten.
Bernhard Lackner,
Florian Weiß
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1860-Präsident Gernot Mang auf dem AZ-Sofa im Deutschen Theater.
1860-Präsident Gernot Mang auf dem AZ-Sofa im Deutschen Theater. © Daniel von Loeper

Es knistert weiter zwischen dem FC Bayern und dem TSV 1860! Nachdem Löwen-Präsident Gernot Mang am vergangenen Samstag auf dem AZ-Sofa Kritik am Stadtrivalen aus der Säbener Straße und dessen Präsident Herbert Hainer geäußert hat, folgt nun die Retourkutsche aus der Südkurve.

In der zweiten Halbzeit des Heimspiels gegen den SC Freiburg zeigten die Ultras der Roten ein Banner mit klaren Worten. "Respekt muss Mang sich verdienen. Du H***sohn", stand auf diesem geschrieben.

Klare Botschaft der Bayern-Fans in Richtung Löwen-Präsident Gernot Mang.
Klare Botschaft der Bayern-Fans in Richtung Löwen-Präsident Gernot Mang. © IMAGO/JOERAN STEINSIEK

1860-Präsident Mang hatte auf dem AZ-Sofa unter anderem von einem Treffen mit Hainer bei einer Veranstaltung des BFV berichtet und erzählt, dass ihn sein Kollege nicht gekannt habe. "Ich würde mal sagen, aus Respekt sollte man wissen, wen man gegenüber hat. Alle anderen haben das gewusst. Das zeigt wieder, ein bisschen Demut würde diesem Verein guttun", so Mang.

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Hainer hatte auf die Aussagen mit Unverständnis reagiert. "Ehrlich gesagt verstehe ich das überhaupt nicht, weil ich bin hingegangen und habe ihn begrüßt, aber ich kannte ihn halt leider nicht", erklärte der Boss der Roten am Donnerstag und schickte noch eine kleine Spitze hinterher: "Sagen wir mal so: Es ist ja nicht so bei Sechzig, dass ein Präsident 25 Jahre da ist."

Mang reagiert: "Der FC Bayern hat mich persönlich beleidigt"

Am Rande des Löwen-Spiels am Sonntag gegen den 1. FC Saarbrücken reagierte Mang bei Magentasport auf das Spruchband: "Der FC Bayern hat mich persönlich beleidigt, ganz weit weg von Respekt. Hier ist die Grenze überschritten, das hat für mich gar kein Niveau. Aber dabei würde ich es belassen, da werde ich drüberstehen. Man kann sticheln, das gehört ein bisschen dazu, aber es sollte auf einer gewissen Flughöhe und einem gewissen Niveau sein."

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Mang ergänzte: "Wir wissen: München ist blau, die Stadt liebt uns Sechzger. Wir wünschen uns doch alle, dass wir hochkommen und mal wieder ein Derby haben."

Auch auf den Rängen in Giesing gab es blaue Antworten auf das rote Banner in Fröttmaning: "Jeder Rote ist ein H***sohn, das weiß Mang schon!" Und: "Egal, ob Uli, Karl-Heinz oder Hainer – in München respektiert Euch keiner!"

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73 Kommentare
Bitte beachten Sie, dass die Kommentarfunktion unserer Artikel nur 72 Stunden nach Veröffentlichung zur Verfügung steht.
  • Chris_1860 am 26.11.2025 16:31 Uhr / Bewertung:

    play"fair":

    Du hast gerne Recht. Von mir aus, wenn's Dich glücklich macht. Diskussion wegen Sinnlosigkeit beendet.

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  • Play Fair am 26.11.2025 23:22 Uhr / Bewertung:
    Antwort auf Kommentar von Chris_1860

    jaja, schon klar.
    dein eingeständnis ist schon wieder unaufrichtig und scheinheilig..
    sorry.

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  • Südstern7 am 26.11.2025 16:17 Uhr / Bewertung:

    Hallo Chris, ich habe meine persönliche Einstellung wieder gegeben. Dein das "würde euch gut tun" ist also fehl am Platz. Ich persönlich lehne Konfrontation von jeder Seite ab, lasse mich auch mit deinem Kommentar nicht in eine Ecke drängen.

    Weiterhin glaube ich, dass Mang die Sechziger nicht weiter bringt. Wer gefeiert werden will weil er die Konkurrenz ins Lächerliche zieht erweist seinem Verein einen Bärendienst. Wenn das Gepöbel der aufgeheizten Assozialen aus der Bayern-Südkurve durch andere Ereignisse langsam in Vergessenheit geraten, steht der TSV 1860 nämlich immer noch vor den gleichen Problemen. Kann er die Probleme lösen, das ist die Frage, und nicht, ob er nur verbal austeilen, Zeit gewinnen will und eine Märtyrerposition einnimmt. Das bringt euch nämlich nicht weiter.

    Nochmal: ich gehe sehr gern nach Giesing und freue mich in München guten Fußball zu sehen. Schmierentheater eines profilsuchenden Präsidenten lehne ich genau so ab wie pöbelnde Asoziale in den Stadien.

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