Münchner Arena zum CSD in Regenbogenfarben

Zum Christopher Street Day ist die Münchner Fußball-Arena in Regenbogenfarben beleuchtet worden. Was zweieinhalb Wochen zuvor, beim EM-Spiel Deutschland gegen Ungarn, noch von der UEFA verboten worden war, setzte der FC Bayern als Hausherr nun um.
| AZ/dpa
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Die Hülle der Allianz Arena leuchtet anlässlich des Christopher Street Days in Regenbogenfarben.
Die Hülle der Allianz Arena leuchtet anlässlich des Christopher Street Days in Regenbogenfarben. © Tobias Hase/dpa

München - Der Verein wolle "einmal mehr ein klares Signal aussenden, dass er für Weltoffenheit und Vielfalt steht", hatte Präsident Herbert Hainer bereits zuvor erklärt. Schon in den vergangenen Jahren war die Arena entsprechend erleuchtet worden.

Die Beleuchtung des Stadions in Regenbogenfarben war vor dem letzten deutschen EM-Gruppenspiel gegen Ungarn zum Streitthema geworden, weil die Europäische Fußball-Union einen entsprechenden Antrag der Stadt abgelehnt hatte.

Der Dachverband hatte dies damit begründet, dass der Antrag mit Blick auf das Ungarn-Spiel politisch motiviert gewesen sei.

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Hintergrund der Debatte ist ein Gesetz, das die Informationsrechte von Jugendlichen in Hinblick auf Homosexualität und Transsexualität in Ungarn einschränkt. Die Regenbogenflagge steht als Symbol für die Akzeptanz und Gleichberechtigung von Menschen, die sich nicht mit dem traditionellen Rollenbild von Mann und Frau oder anderen Normen rund um Geschlecht und Sexualität identifizieren.

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