Müller erklärt Fehlschuss: "Dachte, jetzt scheppert?s"

Die 13. Minute im Spiel gegen Juventus Turin war es, als Thomas Müller die Bayern-Fans zusammenzucken ließ. Fünf Meter vor dem Tor vergab der Stürmer freistehend. Nun erklärt der 26-Jährige wie es aus seiner Sicht zu dem Fehlschuss kommen konnte.
| dpa
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Thomas Müller bügelte seinen Fehlschuss persönlich aus - mit dem späteren 1:0 für die Bayern.
dpa Thomas Müller bügelte seinen Fehlschuss persönlich aus - mit dem späteren 1:0 für die Bayern.

Turin - Dieses Malheur konnte sich Thomas Müller selbst nicht richtig erklären. "Ich dachte, jetzt scheppert's", sagte der Torjäger des FC Bayern nach dem 2:2 gegen Juventus Turin zu jener Szene, in der er im Champions-League-Achtelfinale gegen Juventus Turin frei vor dem Tor den Ball nicht richtig getroffen hatte.

 

Müller hat sich "nicht lange geärgert" - und traf dann doch

 

Es war das eigentlich sichere 1:0. "Der Ball kommt quer und ich brauche ihn nur noch reinzuschießen", schilderte Müller. Doch der Pass kam leicht in seinen Rücken, und der Fußball-Weltmeister war der Ansicht, das Tor nicht mit einem Kontakt machen zu können. Die Ballannahme und der Abschluss gingen prompt schief, nichts war es mit dem frühen Jubel. Müller: "Aus der Situation muss ein Tor passieren."

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Verunsichern ließ sich der Nationalspieler jedoch nicht. Sein zweiter Versuch in der 43. Minute, als er wieder völlig frei zum Abschluss kam, war drin. Eiskalt. Technisch einwandfrei. "Ich hatte mich nicht lange geärgert", berichtete Müller. "Weiter geht's", habe er sich nach dem kuriosen Fehlversuch auf dem Platz gesagt. Mit seinem schon sechsten Treffer im laufenden Wettbewerb belohnte sich Müller.

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