Matthias Sammer mahnt Uli Hoeneß - Kritik am FC Bayern-Präsidenten

Bei seinem ersten öffentlichen Auftritt seit Monaten richtet Bayerns ehemaliger Sportvorstand Matthias Sammer deutliche Worte an Uli Hoeneß aus.
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Mahnt Uli Hoeneß zu mehr Weitsicht: TV-Experte Matthias Sammer
dpa/AZ Mahnt Uli Hoeneß zu mehr Weitsicht: TV-Experte Matthias Sammer

Bei seinem ersten öffentlichen Auftritt seit Monaten richtet Bayerns ehemaliger Sportvorstand Matthias Sammer deutliche Worte an Uli Hoeneß.

München - "Er ist gleich mit aller Kraft wieder da. Scharmützel dürfen aber nicht alles sein, er hat da auch eine gesellschaftliche Verantwortung. Das ist gefährlich und gehört mitnichten zum Geschäft, so geht man nicht miteinander um", sagte der 49-Jährige bei seiner Präsentation als TV-Experte von Eurosport über den Präsidenten des Rekordmeisters.

Sammer:

Es sei zwar nicht seine Aufgabe, zu bewerten, ob die jüngsten Aussagen von Hoeneß "ein bisschen zu viel oder zu wenig" gewesen seien, führte Sammer, der im Juli beim FC Bayern aus gesundheitlichen Gründen zurückgetreten war, weiter aus. "Ich glaube aber, dass Vereinsverantwortliche als Elite auch eine Wirkung auf die Gesellschaft haben und damit eine gewisse Verantwortung einhergeht. Ganz am Ende muss man drauf achten, welche Bedeutung das vom Wertekostüm her auch für Jugendliche hat."

Hoeneß war nach einer Gefängnisstrafe wegen Steuerhinterziehung im November wieder zum Präsidenten des FC Bayern gewählt worden. Seitdem hat der 65-Jährige entgegen seiner Ankündigung, künftig demütiger und gelassener zu agieren, mit diversen Aussagen schon wieder für Kritik und Verwunderung gesorgt. Dortmunds Geschäftsführer Hans-Joachim Watzke hatte Hoeneß jüngst sogar eine "Wahrnehmungsstörung" attestiert.

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