Matthäus zollt dem FC Bayern bei Musiala "Riesenrespekt"

Matthäus lobt Bayern für den Umgang mit Musiala. "Es ist nichts rausgekommen."
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Tribünengast: Jamal Musiala beim 5:1 gegen Stuttgart mit seiner Schwester Latisha.
Tribünengast: Jamal Musiala beim 5:1 gegen Stuttgart mit seiner Schwester Latisha. © IMAGO/Philippe Ruiz

Für Jamal Musiala wird wohl auch das Pokalspiel beim Zweitligisten VfL Osnabrück am Mittwoch (20.45 Uhr) noch zu früh kommen. Der Offensivstar des FC Bayern trainiert weiter individuell, nachdem er seine Erkrankung (neurologische Dysfunktion) öffentlich gemacht hatte. Die Münchner bauen den 23-Jährigen behutsam auf. Es läuft ja auch ohne Musiala nicht ganz so verkehrt.

Musiala trainiert derzeit individuell.
Musiala trainiert derzeit individuell. © IMAGO/Philippe Ruiz

Kompanys Optionen in der Offensive

Trainer Vincent Kompany könnte in Osnabrück erneut Nathaniel Brown als Zehner starten lassen – oder aber den anderen Neuzugang Ismael Saibari, der nach seiner Einwechslung beim 5:1 gegen den VfB Stuttgart gleich zwei Torvorlagen lieferte.

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Musiala saß bei der Partie am Freitagabend neben seiner Schwester auf der Tribüne der Allianz Arena und winkte den Fans zu. Möglichst bald will der Nationalspieler wieder selbst auf dem Platz stehen. Doch zunächst steht selbstverständlich seine Gesundheit im Vordergrund.

In der Vorbereitung brach Musiala zweimal auf dem Platz zusammen.
In der Vorbereitung brach Musiala zweimal auf dem Platz zusammen. © IMAGO/Gerhard Schultheiß

Lob von Matthäus für den FC Bayern

Ein Lob, wie der Klub mit dem Fall Musiala umgeht, gab es von Lothar Matthäus. "Das Allergrößte, was ich bei Bayern München erlebt habe, war der Name Jamal Musiala", sagte Matthäus am Sonntag in der Talksendung "Sky 90": "Man weiß es im Verein seit sechs, sieben, acht Monaten. Aber es wissen ja nicht nur der Präsident und der Arzt. Das weiß die ganze Mannschaft. Und es ist nichts rausgekommen. Da sieht man den Zusammenhalt – nicht nur auf dem Platz, sondern auch außerhalb des Platzes. Ein Riesen-Respekt mit so einem Thema, so geschlossen und richtig umzugehen. Da kann ich nur sagen: Chapeau vor dem FC Bayern."

Lob für den FC Bayern und Harry Kane: Lothar Matthäus.
Lob für den FC Bayern und Harry Kane: Lothar Matthäus. © IMAGO/Maik Hölter/TEAM2sportphoto

Kane: Chancen auf den Ballon d'Or

Sportlich laufe es für die Münchner "ja sowieso", ergänzte Matthäus: "Für mich ist der FC Bayern ein großer Favorit auf alle Titel, um die sie mitspielen. Das sind sie eigentlich jedes Jahr. Ich wünsche ihnen die Champions League, weil sie es irgendwie verdient haben – und Harry Kane ist für mich auch der große Favorit auf den Ballon d’Or."

Die Vergabe findet am 26. Oktober in Kanes Heimatstadt London statt.

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3 Kommentare
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  • Südstern7 am 02.09.2026 11:02 Uhr / Bewertung:

    Während Matthäus den Arbeitgeber von Musiala nicht nur lobt sondern auch relativ behutsam mit der Kritik an Musiala in den letzten Monaten umging, präsentierte sich sein Experten-Kollege Hamann als unempathischer Poltergeist, der wild und rücksichtslos auf alle und jeden los geht. Wäre er ein ernst zu nehmender Experte, hätte auch er mal nachfragen können. Aber das hätte seine Einschätzung wohl auch nicht verändert. Schade, dass solche nicht charakterfesten Typen in der Öffentlichkeit Beachtung finden.

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  • Play Fair am 02.09.2026 16:07 Uhr / Bewertung:
    Antwort auf Kommentar von Südstern7

    insgesamt halte ich hamanns kritiken dem fc bayern und seinen spielern gegenüber meist für irgendwas zwischen unfair und unverschämt.
    auch und besonders musiala gegenüber. doch von seiner erkrankung hat hamann, wie wir alle, nichts gewusst.
    und dass er auf nachfrage die entsprechende information bekommen hätte (wie hätte er auch auf die idee kommen sollen) wage ich zu bezweifeln. ist natürlich rein spekulativ, aber ich glaube nicht, daß die bayern ihm soweit vertrauen würden.

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  • Südstern7 am 02.09.2026 19:57 Uhr / Bewertung:
    Antwort auf Kommentar von Play Fair

    "aber ich glaube nicht, daß die bayern ihm soweit vertrauen würden."

    Da hast du natürlich Recht. Ich würde dem Didi auch nicht vertrauen
    ;-)

    Dennoch finde ich es sehr befremdlich, dass ein ehemaliger Profi einen um seine Form ringenden Spieler so in die Pfanne haut. Er hat ihm ja indirekt Trainingsfaulheit unterstellt. Da muss ich vorher auch mal das Gespräch suchen und nachhaken. Connections hat er sicherlich.

    Übrigens giftet Hamann ja nicht nur gegen die Bayern. Die anderen Vereine, deren Funktionäre, Trainer und Spieler werden dort auch so pauschal niedergemacht.

    Alles wäre halb so schlimm, wenn Hamanns Voraussagen und Urteile ja wenigstens zutreffen würden. Aber sie entpuppen sich ja dann nur als heiße Luft ohne Substanz. Er würde in meiner Achtung steigen wenn er sich dann zu Wort melden würde und "passt auf, da hab ich mich Gott sei Dank geirrt" sagen würde. Aber diese Charakterstärke hat er leider nicht. Viel Wind um nichts und was kümmert ihn sein Geschwätz von gestern.

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