Mario Gomez: Neue Rolle – und Löws letzte Hoffnung

Dreifach-Torschütze Mario Gomez hält das Fähnlein der deutschen Stürmer hoch.
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Mario Gomez im Trikot der Nationalelf
dpa Mario Gomez im Trikot der Nationalelf

Dreifach-Torschütze Mario Gomez hält das Fähnlein der deutschen Stürmer hoch.

CLUJ Lob vom Trainer gab es für Mario Gomez im vergangenen Jahr eher in homöopathischen Dosen. Aber nach seinen drei Treffern in Cluj konnte Louis van Gaal nicht anders, als ein paar anerkennende Worte zu verlieren: „Es ist fantastisch, dass Mario immer eine Anspielstation war und jetzt auch wieder Tore macht.“ Um gleich einzuschränken: Er habe auch das Spielsystem „ein bisschen besser für ihn gemacht“. Gomez bestätigt: „Wir haben unsere Spielweise geändert, gehen nicht mehr so weit vorne drauf.“ Was ihm entgegen kommt: Zuletzt gelangen ihm acht Tore in sechs Spielen.

„Ein schöner Abend“, befand Gomez, „ich hatte ja noch nie drei Tore in der Champions League geschossen. Das gibt Selbstvertrauen. Aber wir haben noch nichts erreicht.“ Erreicht hat er selbst aber schon den Status des Ein-Mann-Sturms. Nach den Verletzungen von Ivica Olic und Miroslav Klose ist er im November der einzige zentrale Stürmer im Bayern-Kader.

Derweil schlägt Bundestrainer Joachim Löw aber Alarm wegen der Ladehemmung der deutschen Stürmer in der Liga: „Ich habe dafür keine Erklärung. Es war schon in den letzten Jahren so, dass meist ein Ausländer Torschützenkönig wurde.“ In der Liga liegen Gomez und Andre Schürrle als beste Deutsche mit je vier Treffern auf Platz zwölf der Torjägerliste. Zu Gomez sagte Löw: „Er ist nach wie vor mit unheimlich viel Qualität ausgestattet, ein Stürmer von internationalem Format. Wenn er regelmäßig spielt, wird er dies auch zeigen.“

tbc/ps

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