Mainz-Coach Bo Svensson sauer: Schon wieder Elfmeter-Wirbel beim FC Bayern

Nach dem Sieg des FC Bayern gegen den FSV Mainz 05 gibt es erneut Elfmeter-Diskussionen. Upamecano hatte Gegenspieler Lee im Strafraum am Fuß getroffen und zu Fall gebracht. "Das war ein klarer Elfmeter", wettert Trainer Svensson.
| AZ/SID
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Der Mainzer Trainer Bo Svensson (r.) war nach der Niederlage seiner Mannschaft bei den Bayern bedient.
Der Mainzer Trainer Bo Svensson (r.) war nach der Niederlage seiner Mannschaft bei den Bayern bedient. © IMAGO / Sven Simon

München - Die Pressekonferenz nach dem 1:2 (1:0) des FSV Mainz 05 beim FC Bayern war schon fast zu Ende, als Trainer Bo Svensson selbst noch eine Frage hatte. "Fragt ihr wirklich nicht nach der Elfmeterszene?", rief der Coach in den virtuellen Raum und meinte süffisant: "Wärt ihr Dortmund-Reporter, würdet ihr bestimmt fragen..."

Ein Mainzer Journalist tat ihm dann den Gefallen - und Svensson schimpfte wie aufs Stichwort los über den "klaren Elfmeter". Dass sich der Video-Assistent beim Foul von Dayot Upamecano an Jae-Sung Lee (19.) nicht eingeschaltet hatte, konnte er überhaupt nicht verstehen. Die Aktion rief Erinnerungen an die Schlüsselszenen im Klassiker zwischen dem BVB und den Bayern (2:3) am vergangenen Wochenende wach.

Dayot Upamecano brachte den Mainzer Jae-Sung Lee in der 19. Minute zu Fall, Schiedsrichter Benjamin Cortus entschied sich jedoch gegen Elfmeter.
Dayot Upamecano brachte den Mainzer Jae-Sung Lee in der 19. Minute zu Fall, Schiedsrichter Benjamin Cortus entschied sich jedoch gegen Elfmeter. © IMAGO / Passion2Press

Strittige Elfmetersituation: Schiedsrichter verzichtet auf Video-Analyse

Er könne verstehen, dass Schiedsrichter Benjamin Cortus die Szene "im Spiel mit dem Tempo" als nicht strafstoßwürdig bewertet habe, sagte Svensson (42). Allerdings sei der VAR ja genau dafür da, um dann einzugreifen. "Dass der Schiri das nicht nochmal anschaut, das verstehe ich nicht", schimpfte der Däne: "Es ist keine schwer zu bewertende Szene."

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Svensson erläuterte, dass er im Spiel nur deshalb nicht allzu laut protestiert hatte, "weil ich 70 Meter weg war. Hätte ich die Wiederholung gesehen, wie der liebe Schiri im Videoraum, wäre es schwer gewesen für mich, ohne Gelbe Karte rauszukommen."

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