Liga-Auftakt gegen Schalke: 15.000 Bayern-Fans im Stadion?

Beim Bundesliga-Eröffnungsspiel am Freitagabend könnten möglicherweise bis zu 15.000 Bayern-Fans in der Allianz Arena sitzen. Sicher ist das allerdings noch nicht.
| AZ/dpa
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Ungewohntes Bild: Fußballfans vor der Allianz Arena. (Archivbild)
Ungewohntes Bild: Fußballfans vor der Allianz Arena. (Archivbild) © Matthias Balk/dpa

München - Der FC Bayern bereitet sich nach dpa-Informationen auf ein Bundesliga-Eröffnungsspiel gegen den FC Schalke 04 vor Publikum vor.

Die Bundesländer hatten sich am Dienstag auf einheitliche Regeln zu einer Rückkehr von Fans geeinigt. Die Grenze liegt bei 20 Prozent der jeweiligen Stadion-Kapazität. Das wären am Freitagabend (20.30 Uhr, ZDF, DAZN und im AZ-Liveticker) in der Allianz Arena 14.000 bis 15.000 Zuschauer, je nachdem wie die normalerweise übliche Zahl der Stehplätze berücksichtigt würde.

Im Weg stehen aktuell noch einige Kriterien, die aber offenbar von der bayerischen Politik beseitigt werden könnten. In der in Bayern aktuell gültigen Infektionsschutzmaßnahmenverordnung (6. BayIfSMV) gilt noch der Passus, wonach Profifußball vor Zuschauern verboten ist. Das könnte nach dem Länderbeschluss zeitnah geändert werden.

Hohe Inzidenz könnte Fans im Stadion verbieten

Ein Problem ist, dass sich derzeit viele Menschen in München mit dem Coronavirus anstecken. Der Inzidenzwert für sieben Tage pro 100.000 Einwohner lag am Dienstag bei 40,09. Bei einem Wert größer gleich 35 und einem nicht klar eingrenzbaren Infektionsgeschehen erfolgt in der Regel keine Freigabe für Fans in Stadien. In den Landkreisen um München herum sind die Inzidenzwerte allerdings niedriger.

Das könnte ermöglichen, die verfügbaren Tickets entsprechend zu verteilen. Der FC Bayern sieht sich organisatorisch gewappnet, um auch kurzfristig bis zum Freitag ein Spiel mit Zuschauern unter den bestehenden Hygienevorgaben durchzuführen. "Wir sind jederzeit in der Lage dazu", hieß es am Mittwoch aus dem Verein.

Söder im Austausch mit der Stadt München

Bayerns Ministerpräsident Markus Söder (CSU) sagte am Mittwoch, man stehe aktuell im Austausch mit der Stadt München, aber auch mit weiteren Städten wie Nürnberg, Augsburg und Würzburg. Vielleicht finde man ein Modell mit etwas weniger Zuschauern als am Dienstag zwischen den Ländern vereinbart, um Spiele vor Zuschauern zu ermöglichen, sagte er nach Teilnehmerangaben in einer Rede auf der CSU-Fraktionsklausur im Landtag. Es sei aktuell aber noch keine Entscheidung getroffen.

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