Lewandowskis Erben: Zwei Bundesliga-Knipser haben Chancen

Bayerns Weltklassestürmer wird im August 33 Jahre alt, sein Vertrag läuft noch bis 2023. Und auch wenn der Pole weiter herausragend spielt, stellt sich bald die Nachfolger-Frage. Zwei heiße Kandidaten gibt es.
| Maximilian Koch
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Münchens Robert Lewandowski jubelt über sein Tor.
Münchens Robert Lewandowski jubelt über sein Tor. © Nikku/XinHua/dpa

München - Bei Borussia Dortmund reifen und dann in München zum absoluten Weltklassespieler avancieren, zum Champions-League-Sieger und Weltfußballer: Diesen Weg hat Robert Lewandowski (32) eindrucksvoll vorgemacht - und Erling Haaland (20) damit ein leuchtendes Beispiel gegeben.

Das norwegische Sturmjuwel des BVB wird als heißester Kandidat auf die Lewandowski-Nachfolge angesehen, und das aus gutem Grund: Haaland hat seine Qualitäten schon in der Königsklasse bewiesen, insgesamt knipste er für Dortmund 40 Mal in 38 Partien seit seinem Wechsel Anfang 2020, dazu gelangen ihm neun Vorlagen. Eine herausragende Bilanz!

Erling Haaland ist der wertvollste Spieler der Bundesliga

Die natürlich Begehrlichkeiten weckt. Haaland, dessen Vater Alf-Inge in England für Nottingham, Leeds und Manchester City spielte, wird von mehreren Premier-League-Klubs umworben, auch die spanischen Giganten Real Madrid und der FC Barcelona beobachten ihn. Es dürfte ein heißes Wettbieten geben. Denn Haaland (Vertrag bis 2024) hat einen Marktwert in Höhe von 110 Millionen Euro (Quelle: "transfermarkt.de"), er ist damit der wertvollste Spieler der Bundesliga. Können sich die Bayern gegen die internationale Konkurrenz behaupten?

Erling Haaland
Erling Haaland © Soeren Stache/dpa-Zentralbild/dpa/Archiv

Lewandowski selbst, der Bayern mit zwei Toren ins Finale der Klub-WM gegen Tigres UANL schoss, traut Haaland sein Erbe zu. "In der Bundesliga gibt es drei oder vier richtig gute Stürmer, wenn wir etwa nach Dortmund oder Frankfurt schauen. Sie können viele Tore schießen und auch Zweikämpfe gewinnen. Das ist interessant."

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André Silva hinter Lewandowski auf Torschützenliste

Neben Haaland hat Lewandowski also auch einen Frankfurter auf dem Zettel: André Silva (25). Der Portugiese liegt mit 17 Toren derzeit auf Platz zwei der Bundesliga-Torschützenliste hinter Lewandowski (24) und vor Haaland (14).

André Silva
André Silva © Armando Franca/AP/dpa

Silvas Marktwert ist mit 37 Millionen zudem deutlich niedriger als der des BVB-Angreifers. Das macht ihn zu einer spannenden Option. Doch auch bei Silva gibt es namhafte Konkurrenz. Aktuell buhlt Atlético Madrid um den Nationalmannschaftskollegen von Superstar Cristiano Ronaldo (36).

Robert Lewandowski: "Ich habe noch ein bisschen länger Zeit"

Eilig hat es der FC Bayern bei der Suche nach einem Lewandowskis-Erben ohnehin nicht. Denn der Pole agiert weiter konstant auf Topniveau, er ist Europas treffsicherster Stürmer. "Die Zahl 32 bedeutet nicht viel. Ich habe noch ein bisschen länger Zeit, um bei Bayern zu spielen", sagte er.

Es gibt ja auch noch ein paar Rekorde, die er brechen könnte - etwa Gerd Müllers Bestmarke von 40 Bundesliga-Toren in der Saison 1971/72. "Ich denke nicht so oft daran, eigentlich gar nicht", sagte Lewandowski: "Du kannst diese Zeit von vor 30, 40 Jahren nicht mit heute vergleichen."

Hinzu käme "die Belastung, mit der wir spielen", so der Stürmer, "da gibt es Wichtigeres, da muss man auch in anderen Wettbewerben treffen. Momentan denke ich gar nicht daran, weil wir alle drei Tage spielen. Dann kommt irgendwann noch die Europameisterschaft. Da muss man die Form halten."

Da hat man bei Lewy, dem Fitness- und Ernährungsguru, keinen Zweifel. Sein Ziel: Noch einmal mit dem FC Bayern die Champions League gewinnen. Anschließend, vielleicht im Jahr 2023, darf sein Nachfolger übernehmen. Dortmunds Haaland ist Bayerns Wunschlösung.

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