Lewandowski gegen Dortmund: Der Unzerstörbare

Robert Lewandowski stürzt im Spiel gegen den BVB auf die Schulter, ist aber "bereit" für Real. "Wir müssen alles zeigen."
| Maximilian Koch
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Musste gegen den BVB ordentlich einstecken, traf aber auch gleich doppelt: Bayern-Stürmer Robert Lewandowski.
firo/Augenklick Musste gegen den BVB ordentlich einstecken, traf aber auch gleich doppelt: Bayern-Stürmer Robert Lewandowski.

München - Es gab am Samstagabend gleich mehrere Momente des Schreckens, auch für Robert Lewandowskis Ehefrau Anna. Kurz vor der Halbzeit, als sich die Torjäger-Gattin von ihrem Platz aus schon auf den Weg Richtung Catering-Bereich gemacht hatte, krachte es das erste Mal. Lewy wurde von BVB-Verteidiger Marc Bartra mit dem Fuß am Kopf getroffen, die Zuschauer stöhnten, Anna drehte sich wegen des Lärms in der Arena nochmal um. Als sie ahnte, wer da am Boden lag, nahm sie ihre Sonnenbrille ab und schlug die Hände vors Gesicht.

Doch zum Glück für sie und den FC Bayern war ihr Mann mal wieder nicht kleinzukriegen. Ganz egal, wie hart der BVB Lewandowski auch attackierte.

So wie etwa in der 68. Minute, als der Bayern-Stürmer im Strafraum von Torhüter Roman Bürki umgegrätscht wurde. Lewy verwandelte den Strafstoß sicher, ließ sich wenige Minuten später auswechseln. Grund: Er war bei dem Foul auf die Schulter gestürzt. Nach der Partie gab Lewandowski Entwarnung. "Ich denke, es ist kein großes Problem. Ich werde Mittwoch fit sein." Trainer Carlo Ancelotti präzisierte: "Die medizinische Abteilung kümmert sich um ihn, sie haben eine Schulterprellung festgestellt. Gegen Real wird er dabei sein."

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Worte, die für Erleichterung sorgten. Denn neben Torhüter Manuel Neuer, der nach seiner Fuß-OP am Mittwoch wieder im Tor stehen wird, ist Lewandowski einer der beiden Unverzichtbaren im Team. Das wurde am Samstag einmal mehr deutlich. Das zwischenzeitliche 2:0 (10.) erzielte der Pole mit einem herrlichen Freistoß über die Mauer. Er hatte dabei Glück, dass sich Dortmunds Ousmane Dembélé wie ein Angsthase wegduckte. Mit dem Elfmetertor zum 4:1, seinem 26. Treffer dieser Bundesliga-Saison, zog Lewandowski an Dortmunds Pierre-Emerick Aubameyang vorbei. Der Gabuner blieb am Samstag torlos.

"Wir haben heute sehr gut gespielt, sind immer weiter nach vorne gelaufen", sagte Lewandowski – und blickte schon auf den Real-Kracher voraus: "In der Champions League müssen wir genauso spielen, genauso konzentriert. Es wird auf Kleinigkeiten ankommen, wir müssen gegen Real alles zeigen."

Lewandowski selbst hat das in der Vergangenheit schon öfter getan. Erinnert sei an seinen Viererpack gegen die Königlichen im Champions-League-Halbfinale in der Saison 2012/13, damals im BVB-Dress. Real fürchtet Lewy, wollte den 28-Jährigen in den vergangenen Jahren mehrmals zu einem Wechsel nach Madrid bewegen. Vergeblich. Zwischen den beiden Real-Spielen (12. und 18. April) wird der Pole den Bayern bei der Bundesliga-Partie in Leverkusen fehlen. Er sah seine fünfte Gelbe Karte. Vielleicht gar nicht schlecht. Auch ein Unzerstörbarer braucht mal eine Pause.

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