Kreuzer, Linke, Lizarazu: Sie passen in Bayerns Beuteschema

Wer – wenn nicht Kahn – wird Hoeneß-Nachfolger als Bayern-Manager? Der Franzose Bixente Lizarazu, früher Profi in München, steht für einen Beraterjob bereit.
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Imm Gespräch mit Uli Hoeneß (l.): Ex-Bayer Bixente Lizarazu.
firo/Augenklick Imm Gespräch mit Uli Hoeneß (l.): Ex-Bayer Bixente Lizarazu.

Wer – wenn nicht Kahn – wird Hoeneß-Nachfolger als Bayern-Manager? Der Franzose Bixente Lizarazu, früher Profi in München, steht für einen Beraterjob bereit.

MÜNCHEN Natürlich spielen der FC Schalke und der FC Bayern sportlich gesehen in derselben Liga. Doch was die Ansprüche ans eigene Personal betrifft, trennt die Klubs doch einiges. Sowohl beim Revierklub als auch beim Rekordmeister sind derzeit Managerpositionen vakant. In Gelsenkirchen sucht man nach dem Rauswurf von Manager Andreas Müller einen neuen Sportdirektor. Und beim FC Bayern gilt es einen Erben für Uli Hoeneß zu finden, der Ende des Jahre ins Präsidentenamt wechselt.

Für den Schalke-Job halten sich sogar Drittliga-Sportdirektoren wie Andreas Möller geeignet. Der 85-malige Nationalspieler und derzeitige Manager der Kickers Offenbach schickte eine mündliche Initiativbewerbung gen Gelsenkirchen. Ob er auch dem FC Bayern eine zukommen lässt?

Wohl kaum. Mit unterklassigen Bewerbern mag man sich an der Säbener Straße nicht abgeben. Hoeneß sucht einen Topmann, „um die 40, der den FC Bayern in den nächsten Jahren verändern kann".

Und so wird die Zahl derer, die für den Job in Frage kommen, recht übersichtlich. Zumindest Oliver Kreuzer (43) passt in Hoeneß’ Beuteschema. Der ehemalige Bayern-Verteidiger und Ex-Manager von Red Bull Salzburg hat einen guten Draht zu Hoeneß. „Uli hat zu mir gesagt, dass die Position am besten mit zwei oder drei Leuten besetzt wäre“, erzählt Kreuzer der AZ. Der Manager von Sturm Graz wäre „natürlich interessiert“, sollte Bayern konkret bei ihm anfragen. Wird die Hoeneß-Bürde künftig also doch auf mehreren Schultern verteilt?

Bixente Lizarazu (39) könnte Teil eines Manager-Duos oder gar - Trios sein. Der Welt- und Europameister spielte neun Jahre für Bayern, gilt international bestens vernetzt und hoch angesehen. „Für einen Beraterjob wäre ich zu haben, auch wenn ich dafür wohl noch mein Deutsch verbessern müsste“, sagt der Franzose, der als TV-Experte arbeitet. Auch Jens Jeremies (35), der 2001 mit Bayern die Champions League gewann, verfügt als Mitarbeiter der Marketing-Agentur IMG übers nötige Know-how. Ein Vorteil gegenüber Christian Nerlinger (36), der als Teammanager bei Bayern quasi noch in der Lehrzeit ist. Wie auch Ex-Bayer Thomas Linke (39). Als Sportlicher Leiter bei RB Salzburg soll er dort bald in die Managerrolle wachsen.

Reinhard Keck

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