Klare Forderung: Bayern-Fans protestieren an der Säbener Straße

Am Abend vor dem Heimspiel des FC Bayern gegen Bayer Leverkusen haben sich mehrere Dutzend Fans an der Säbener Straße versammelt und gegen die Super League und die mittlerweile beschlossene Reform der Champions League protestiert.
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Der FC Bayern trauert um einen seiner langjährigen Jugend-Teambetreuer Herbert Harbich.
Der FC Bayern trauert um einen seiner langjährigen Jugend-Teambetreuer Herbert Harbich. © imagoimages / M.Zettler

München - Es waren aufsehenerregende Tage für Fußball-Fans in ganz Europa. Die am späten Sonntagabend angekündigte, höchst umstrittene Super League ist mittlerweile zwar wieder Geschichte. In der ganzen Aufregung ging aber fast unter, dass der Europäische Fußball-Verband (Uefa) seine kaum weniger umstrittene Reform der Champions League beschlossen hat.

Auch die Fans des FC Bayern zeigen sich vom Gebaren der europäischen Fußball-Bosse in den vergangenen Tagen wenig begeistert. Die Super League, gegen die sich auch die Verantwortlichen des Rekordmeisters positioniert hatten, ist für sie ohnehin ein Rotes Tuch. Doch auch die Reform der Champions League, die bei den Bayern-Chefs Unterstützung fand, lehnen sie ab.

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Bayern-Fans mit klarer Forderung an den Vorstand

Um ihrer Forderung Nachdruck zu verleihen, versammelten sich am Dienstagabend mehrere Dutzend Fans vor der Geschäftsstelle an der Säbener Straße und posierten mit einem Protestbanner. "Nein zur Super League, nein zur Reform der Champions League - Bayern-Fans gegen den Ausverkauf des Fußballs!", stand auf diesem geschrieben.

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Zudem warfen die Anhänger einen an den Vorstand adressierten Brief ein, in dem sie "eine Annullierung des Reformbeschlusses und eine Neuaushandlung im Sinne der Fußball-Fans" fordern. Weitere Aktionen sind angekündigt.

Laut Polizei handelte es sich insgesamt um 70 Personen, die sich kurz nach Eintreffen der Streifenwagen wieder von der Säbener Straße entfernten. Es kam zu keinerlei Störungen.

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