Joshua Kimmich vom FC Bayern München: "Pep fand das sicher nicht so gut"

In einem Zeitungsinterview spricht Joshua Kimmich über seinen Ex-Klub und den aktuellen Tabellenführer RB Leipzig. Auch über seine beiden bisherigen Trainer beim FC Bayern äußert sich der 21-Jährige.
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Wechselte für 8,5 Millionen Euro zum FC Bayern: Joshua Kimmich.
firo/Augenklick Wechselte für 8,5 Millionen Euro zum FC Bayern: Joshua Kimmich.

Zwei Jahre kickte Joshua Kimmich für den derzeit ärgsten Ligakonkurrenten des FC Bayern, bevor er 2015 nach München wechselte. "Ich gönne Leipzig alles ab Platz 2", sagt der Youngster jetzt in einem Interview mit der Bildzeitung.

Ancelotti:

Der Liga-Newcomer aus Leipzig hat den Rekordmeister vor zwei Spieltagen auf Platz zwei in der Tabelle verwiesen. Dass Kimmich mit dieser Tabellenkonstelation nicht zufrieden ist, daraus macht er keinen Hehl: "Das ist ein Anblick, an den ich mich nicht gewöhnen möchte", sagt er im Bild-Interview.

"Spieler sind selbst für die Leistung verantwortlich"

Dennoch zollt der Mittelfeldspieler seinem Ex-Verein den allerhöchsten Respekt: "In Leipzig wird richtig gute Arbeit gemacht." Am Ende der Saison traue er RB Leipzig sogar einen Platz in der Königsklasse zu. "Für Leipzig ist die Champions League drin."

An sein erstes Spiel im Trikot von RB Leipzig erinnert sich Kimmich noch genau. Damals saß kein geringerer als Pep Guardiola auf der Tribüne, um ihn als potentiellen Bayern-Neuzugang zu beobachten. Der Gegner an diesem 10. August 2014: der TSV 1860. "Wir haben bei 1860 3:0 gewonnen. Aber Pep fand das sicher nicht so gut, denn wir haben viele lange Bälle geschlagen, wie man das in der 2. Liga so macht."

Kimmich: Mich haben Niederlagen schon als Kind gestört

Den Grund dafür, dass es derzeit noch etwas an der sonst üblichen Bayern-Dominanz fehlt, sieht der 21-Jährige aber nicht im Trainerwechsel vom emotionalen Pep Guardiola auf Carlo Ancelotti. "Wir merken auch, dass die Dominanz fehlt", so Kimmich. "Wir machen zu viele Fehler, die müssen wir abstellen." Schuld daran sei aber nicht der im Gegensatz zu Guardiola ruhigere und mehr beobachtenden Ancelotti. "Fakt ist: Wir Spieler sind maßgeblich selbst für unsere Leistung verantwortlich."

Bis zum vorletzten Spieltag der Hinrunde (21.12.) haben die Bayern noch Zeit, ihre Dominanz wieder aufzubauen. Denn dann hat der Rekordmeister die Leipziger in der Allianz Arena zu Gast. "Spätestens da wollen wir wieder Erster sein", so Kimmich.

 

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