Javi Martínez: "Nicht auf Wiedersehen sagen zu können, ist bitter und traurig"

Javi Martínez wird den FC Bayern zum Saisonende verlassen. Vor allem eine Sache macht ihn im Hinblick auf seinen nahenden Abschied traurig.
| AZ/dpa
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Javi Martínez gewann sowohl 2013 als auch 2020 das Triple mit dem FC Bayern.
Javi Martínez gewann sowohl 2013 als auch 2020 das Triple mit dem FC Bayern. © sampics/Augenklick

München - Javi Martínez lässt sich nach seinem Weggang vom FC Bayern alle Optionen offen. Die Entscheidung über seine Zukunft nach neun Jahren beim deutschen Rekordmeister will er im Sommer in seiner spanischen Heimat Ayegui treffen.

"Ich bin offen in alle Richtungen und schaue nach der besten Option für mich", sagte der 32-Jährige im "kicker"-Interview (Montag). Wie lange er noch spielen wird, weiß er nicht: "Meine Beine entscheiden. Ein Jahr, drei, zehn? Mal schauen. Aber ich will auch nach meiner Karriere körperlich auf der Höhe sein."

Martínez schwärmt von Kimmich

Derweil schwärmte der defensive Mittelfeldspieler von seinem Teamkollegen Joshua Kimmich, der für ihn der beste Sechser der Welt ist. Mit Kimmich gewann Martínez, der 2012 zu den Bayern gekommen war, am Samstag seinen neunten deutschen Meistertitel, dazu kamen für den spanischen Welt- und Europameister zwei Triumphe in der Champions League sowie im Super Cup, zweimal die FIFA-Klub-WM, fünf DFB-Pokalerfolge und vier im DFL-Supercup.

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Der schönste Titel seiner Karriere sei der Sieg in der Königsklasse 2013 gegen Borussia Dortmund gewesen. "Ich hatte immer von diesem Pokal geträumt, zudem war es am Ende meiner ersten Saison", sagte Martínez: "Viele Leute sagten damals, 40 Millionen Euro für einen defensiven Mittelfeldspieler seien sehr viel Geld, auch wenn ich diese Summe für mich selbst immer ausgeblendet habe." Viel zu verdanken habe er seinem damaligen Trainer Jupp Heynckes, der ihn nach München holte, sagte Martínez.

Martínez vor Bayern-Abschied: "Es war mir eine Ehre"

Dass er sein letztes Spiel für die Bayern ohne Zuschauer absolvieren müssen wird, macht ihn traurig: "Es wird ein seltsamer Abschied, weil ich so gerne in einem vollen Stadion den Fans auf Wiedersehen sagen würde. Nicht auf Wiedersehen sagen zu können, ist bitter und traurig", sagte Martínez, für den München eine zweite Heimat geworden ist, in die er immer wieder zurückkehren wolle. "Es war mir eine Ehre, ich werde immer der größte Fan des FC Bayern bleiben."

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