"Ich bin kein Spieler für den Zirkus"

Der Bayern-Stürmer erklärt, warum er sich keinen Schnurrbart wachsen lässt und warum es ihn gar nicht vom FC Bayern weg zieht.
| Tiziana Höll
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Der Bayern-Stürmer erklärt dem Internetportal spox.com, warum er sich keinen Schnurrbart wachsen lässt und warum es ihn gar nicht vom FC Bayern weg zieht.

München - Diego hat ihn und viele andere Sportprofis auch: den Movember-Schnurrbart. Doch Thomas Müller trotzt dem Trend: "Da hätte ich mir etwas von meiner Frau anhören müssen. Und bei den Hunden im Korb schlafen, wollte ich auch nicht."

Thomas Müller spielt wohl die beste Saison seiner Karriere, doch erklären kann er sich dieses Phänomen auch nicht: "Eigentlich mache ich nicht viel anders als im letzten Jahr. Warum es jetzt besser klappt, ist spekulativ. Ob ich jetzt wirklich fokussierter, konzentrierter oder etwas mehr Glück habe, kann ich nicht sagen.", sagte Müller.

Nach drei Jahren ohne Meisterschale wollen die Bayern ihren Vorsprung auf Borussia Dortmund auf keinen Fall mehr hergeben. Einen Unterschied zur letzten Saison sieht Müller schon: "Wir spielen die beste Hinrunde, seit ich dabei bin und überhaupt die Beste aller Zeiten. Jedes Jahr vor der Bundesliga sagen wir uns: 'Dieses Jahr marschieren wir vorneweg!' Das haben wir drei Mal nicht geschafft, mussten jeweils nach einem Gurkenstart hinten heraus aufholen. Dieses Mal haben wir es geschafft, und es macht natürlich unheimlich viel Spaß." Müller weiß, dass er nicht nur Fans hat und gibt selbst zu: "Ich bin kein Spieler für den Zirkus und keiner, der für schönen Fußball bekannt ist. Ich werde niemals fünf Spieler ausspielen und mit der Hacke vorlegen." Vielmehr sieht er sich als "Mannschaftsspieler, der dafür da ist, Ergebnisse einzufahren".

Ein Wechsel zu einem anderen Verein ist für Müller kein Thema. Der gebürtige Bayer fühlt sich in München Zuhause: "Für mich gibt es keinen Verein, mit dem du dich nach dem FC Bayern wirklich steigern kannst."

Angesprochen auf das verlorene Champions League-Finale, winkt Müller ab: "Ich denke nicht darüber nach, was mal war. Das bringt dich nicht weiter. Wir hatten 2012 so viele Negativerlebnisse: Wenn man ständig an diese Zeit denken würde, müssten wir nur noch mit gesenkten Köpfen rumlaufen. Wichtig ist immer der nächste Erfolg." Und der Erfolg gibt den Bayern ja derzeit Recht.

 

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