Hoffen auf Martínez, Bangen um Robben

Das sieht schon ganz gut aus, was da Javi Martínez da im Training des FC Bayern so anstellt, und Pep Guardiola wird froh sein, seinen Landsmann bald wieder dabei zu haben. Ein Einsatz in Köln scheint möglich.  
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Trainiert wieder fleißig mit der Mannschaft: Javi Martínez.
Imago Trainiert wieder fleißig mit der Mannschaft: Javi Martínez.

Das sieht schon ganz gut aus, was da Javi Martínez da im Training des FC Bayern so anstellt, und Pep Guardiola wird froh sein, seinen Landsmann bald wieder dabei zu haben. Ein Einsatz in Köln scheint möglich.

München - Nach seiner sechswöchigen Pause ist Javi Martínez ins Mannschaftstraining des FC Bayern zurückgekehrt. Nach der Leidenszeit im Anschluss an die Menis-Operation im linken Knie lief, schoss, fightete der 27-Jährige wieder.

Ein Einsatz am Samstag im Bundesliga-Spiel beim 1. FC Köln (15.30 Uhr/im AZ-Liveticker) scheint möglich.

Denn ohne Arjen Robben, dafür aber wieder mit Javi Martínez bereitet sich der FC Bayern auf die Partie vor. "Javi ist fit und okay. Er hat beim Training keine Schmerzen und er ist optimistisch", sagte Trainer Pep Guardiola am Freitag. Der Innenverteidiger ist laut Guardiola einsatzfähig.

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"Große, große Regeneration" sei nach dem irren 4:2 am Mittwoch im Champions-League-Achtelfinale gegen die Italiener nötig, berichtete Guardiola. "Vor der Länderspielpause ist es wichtig, gut zu spielen und drei Punkte zu holen", betonte der Katalane. "Jedes Spiel ist ein Finale, egal ob Bundesliga oder Champions League."

Acht Spieltage vor Saisonende führen die Münchner die Tabelle mit fünf Punkten Vorsprung vor Borussia Dortmund an. "Dortmund kann sieben Siege in Folge machen, aber es hängt von uns ab", sagte Guardiola mit Blick auf den "wichtigsten Wettbewerb".

Beim Spanier Martínez war nach einer Trainingsverletzung ein kleiner Meniskusschaden im linken Knie diagnostiziert worden. Der FC Bayern hatte nach der Operation mit einer Verletzungspause von rund vier Wochen für den Defensivspezialisten gerechnet.

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Trainer Pep Guardiola wird sicher froh sein, den Defensiv-Spezialisten bald wieder aufbieten zu können. Gerade mit Blick auf die Abwehrlöcher im Champions-League-Kracher gegen Juventus Turin, als seine Mannschaft mit 0:2 in Rückstand geriet und Manuel Neuer vor der Pause gerade noch das 0:3 verhindern konnte.

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Vor allem Medhi Benatia erlebte ja einen am Mittwoch einen katastrophalen Abend, nach der ersten Halbzeit hatte Pep genug gesehen vom Marrokaner.

Benatia, hatte den Vorzug vor Juan Bernat erhalten und war den Anforderungen auf höchstem europäischen Niveau nicht gewachsen.

Schon in der Vorsaison war der Innenverteidiger, den die Bayern für 28 Millionen Euro vom AS Rom verpflichtet hatten, im Champions-League-Duell mit dem FC Barcelona als Schwachpunkt aufgefallen.

 

Zitterpartie für Robben

 

Im Falle von Arjen Robben hatte Bayern-Sportvorstand darauf hingewiesen, dass es sich bei der Adduktoren-Verletzung um "keine große Geschichte" handele.

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Man möchte wohl einfach kein Risiko eingehen. Das sieht auch der 32-Jährige so und will sich "voll und ganz auf die Genesung" fokussieren.

Wie die "Bild"-Zeitung schreibt, befürchtet man "intern" beim FC Bayern aber durchaus Schlimmeres, spricht bereits von einer dreiwöchigen Verletzungspause des Niederländers.

"Ich hoffe, er ist nach der Länderspielpause wieder dabei", sagte Guardiola.

 

Boateng läuft

 

Jerome Boateng joggte am Donnerstag an der Säbener. Er steht seit 10. März wieder auf dem Trainingsplatz. Anfang April will der Weltmeister zum Team zurückkehren.

 

Voraussichtliche Aufstellungen


1. FC Köln: Horn - Sörensen, Maroh, Mavraj, Heintz, Hector - Gerhardt, Lehmann - Risse, Bittencourt - Modeste

FC Bayern: Neuer - Lahm, Kimmich, Martínez, Alaba - Xabi Alonso - Coman, Müller, Thiago, Götze - Lewandowski

Schiedsrichter: Welz (Wiesbaden)

 

 

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