Hoeneß: Kein neuer Innenverteidiger für den FC Bayern!

Was der Bayern-Präsident bei seinem Besuch in Aalen alles verriet: Hoeneß sprach über Neueinkäufe, Lewandowski, Ribéry und Trainer Guardiola.
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Aalen - Zum jährlichen Fanklubbesuch fuhr Uli Hoeneß dieses Mal nach Aalen, unweit seiner Heimat Ulm (nur etwas mehr als 70 Kilometer entfernt)

Wie auf der Jahreshauptversammlung des Vereins letztes Jahr im November wurde der Präsident des FC Bayern  überschwänglich gefeiert. "Uli, Uli"-Rufe im Saal von den Fanklub-Mitglieder aus Hofherrnweiler, Dewangen, Lippach und Essingen. Die Fanklub-Mitglieder hatten Plakate mit "Danke Uli Hoeneß" aufgehängt, auf der anderen Seite der Halle stand "Uli Hoeneß Manager - Macher - Mensch".

Vor rund 300 Mitgliedern sprach der 62-Jährige über:

seinen Steuerprozess: "Ich möchte mich nicht zum Heiligen machen, jeder weiß, dass ich einen Riesenfehler gemacht habe. Aber ich glaube nicht, dass ich deswegen ein schlechter Mensch geworden bin. Ich werde mein Leben lang dem FC Bayern zur Verfügung stehen, wenn das die Leute wollen. Ich werde mich nicht an mein Amt klammern."

seine Situation:  „Alles, was ich geworden bin, habe ich dem FC Bayern zu verdanken. Meinen Ruf, meine gesellschaftliche Stellung. Der FC Bayern war mir immer ein treuer Begleiter.“

Robert Lewandowski: Dieser Transfer hat den ganzen Verein sehr beschäftigt."

weitere Neuzugänge, etwa für die Innenverteidigung: „Die Spekulationen sind kalter Kaffee. Wir haben Holger Badstuber (zwei Kreuzbandrisse, d.Red.) und sind guter Hoffnungen, dass er wiederkommt. Wir wollen ihm keinen psychologischen Rückschlag verpassen, in dem wir ihm vier, fünf Namen vor die Nase setzen." Und laut "Sport-Bild": "Wir müssen aufpassen, dass nicht zu viel Unruhe und Druck entsteht. Das wird auf Dauer nicht der richtige Weg sein, denn das ist ein schmaler Grat: Wenn jede Position doppelt oder dreifach besetzt ist, kann es schnell Ärger geben. Wir dürfen den Kader nicht zu sehr aufblähen und müssen auch jungen Spielern eine Chancen geben.“

Pep Guardiola: "Mit ihm haben wir eine Jahrhundert-Entscheidung getroffen. Wir werden noch viele Jahre Spaß haben."

Franck Ribéry: (laut "Sport-Bild"): „Ich möchte nicht mehr groß darauf eingehen. Für mich ist die wichtigste Auszeichnung ohnehin die Wahl zu Europas Fußballer des Jahres, denn dort spielt die Musik. Ich betrachte Fußball als Mannschaftssport. Franck hat selbstlosen Fußball gespielt und einen riesigen Beitrag zu unseren fünf Titeln geleistet. Deswegen habe ich mich über die Wahl ein bisschen geärgert.“

die Position des FC Bayern laut "Bild": "Der FC Barcelona sagt von sich: ,Mes que un club.' Das heißt: ,Mehr als ein Verein.' Der Bayern ist viel mehr als ein Verein.! Ich behaupte das mit Fug und Recht: Der FC Bayern ist im Moment der beste Verein der Welt." 

die WM 2022 in Katar: "Man sollte die Entscheidung des Exekutivkomitees respektieren und versuchen, eine möglichst optimale Lösung zu finden. Ich halte nichts davon, ständig zu meckern." Über eine Austragung im Winter: "Das ist sehr wahrscheinlich die beste Lösung. Es ist eine extreme Herausforderung, aber die Entscheidung für Katar ist nunmal getroffen. Wir brauchen aber eine Lösung, die dem Sport Rechnung trägt."

 

 

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