Hoeneß: Freude über Guardiolas "Plan B"

Hoeneß lobt Pep dafür, dass er es in Pilsen mit der Brechstange probiert hat. Dazu warnt er vor dem nächsten Gegner.
| SID
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Uli Hoeneß lobt Pep Guardiola dafür, dass er es beim Spiel des FC Bayern München bei Viktoria Pilsen mit der Brechstange probiert hat. Dazu warnt er vor dem nächsten Gegner.

Pilsen - Bayern Münchens Präsident Uli Hoeneß hat die erfolgreichen Umstellungen von Trainer Pep Guardiola beim 1:0 in der Champions League gegen Viktoria Pilsen mit großer Freude registriert. Eine "fantastische Sache" sei vor allem der "Plan B" mit der Einwechslung von Stürmer Mario Mandzukic, sagte Hoeneß bei "kicker-online".

"Das ist der große Unterschied zwischen unserem Spiel und Barcelona. Die haben einen Plan A, der ist perfekt, aber einen Plan B eher weniger, wie wir in den zwei Spielen gegeneinander festgestellt haben. Wenn wir einen Mann für die Brechstange brauchen, dann haben wir den mit Mandzukic, und ich möchte ihn nicht missen. Und Guardiola auch nicht", sagte der 61-Jährige.

Mario Mandzukic wurde in der 60. Spielminute beim Stand von 0:0 in der Partie in Pilsen eingewechselt. Fünf Minuten später erzielte der 27 Jahre alte Kroate per Kopf den Siegtreffer für den deutschen Rekordmeister.

Ein Szenario, das für Guardiola offenbar neu ist. "Guardiola war vielleicht am Anfang der Meinung, dass man auch ohne Mittelstürmer spielen kann, aber nun respektiert er das sehr wohl, dass es diesen Plan B mit einem Mandzukic gibt", sagte Hoeneß.

Überhaupt habe sich der Spanier laut Hoeneß inzwischen den Münchner Verhältnissen angepasst. Guardiola habe in seinem Heimatland "offensichtlich nicht sehr gute Erfahrungen gemacht in der Vergangenheit, weil die in Spanien mit den Leuten sehr schlecht umgehen. Deswegen musste man da erst ein gewisses Vertrauen zurückholen", erläuterte der Bayern-Präsident.

"So Sachen wie beim Bankett zum Beispiel: Dass man da sitzt, unter den Blicken von den Journalisten und anderen, das kennt er ja gar nicht. So etwas ist für ihn undenkbar gewesen. Dass man nach einem Spiel mit der Mannschaft, den Fans, ein Bier oder einen Wein trinkt, dazu was isst, das ist für ihn ein Kulturschock gewesen."

Indes warnte Hoeneß trotz der jüngsten Erfolgsserie von 36 Bundesligaspielen ohne Niederlage vor dem Derby am Samstag (15.30 Uhr/Sky) gegen den FC Augsburg: "Das sind alles so Dinge, die wir früher gar nicht gekannt haben. Das wird mir alles viel zu hoch gespielt. Die ganzen 36 Spiele nützen dir gar nichts, wenn du am Wochenende gegen Augsburg verlierst. Dann ist das alles für die Katz."

 

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