Heimspiele in der Allianz Arena: FC Bayern München setzt auf Mehrwegbecher

Beim Heimspiel gegen Hannover 96 gibt's einen ersten Testlauf: Der FC Bayern stellt zur Saison 2018/2019 bei der Getränkeausgabe in der Allianz Arena auf eine Mehrwegbecher-Verwendung um.  
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FCB-Vorstandsboss Karl-Heinz Rummenigge, Nationalspieler Mats Hummels, die bayerische Umweltministerin Ulrike Scharf und Jürgen Muth, Geschäftsführer der Allianz Arena (von links).
FC Bayern FCB-Vorstandsboss Karl-Heinz Rummenigge, Nationalspieler Mats Hummels, die bayerische Umweltministerin Ulrike Scharf und Jürgen Muth, Geschäftsführer der Allianz Arena (von links).

Beim Heimspiel gegen Hannover 96 gibt's einen ersten Testlauf: Der FC Bayern stellt zur Saison 2018/2019 bei der Getränkeausgabe in der Allianz Arena auf eine Mehrwegbecher-Verwendung um.

München - Ziel der Umstellung ist es, Abfall zu vermeiden und noch effizienter mit Energie-Ressourcen umzugehen: Für einen Mehrwegbecher-Gebrauch muss die Allianz Arena München Stadion GmbH mit ihrem Gastronomie-Partner Do&Co neue Abläufe für die Becher-Annahme wie für die Becher-Rückgabe entwickeln, außerdem ein abgestimmtes Pfandsystem einführen.

"Wir haben schon geraume Zeit über eine Mehrwegbecher-Lösung für die Allianz Arena diskutiert", erklärt FCB-Vorstandsboss Karl-Heinz Rummenigge. "Doch erst jetzt, seit wir mit Saisonbeginn alleiniger Stadionbenutzer wurden, stehen uns auch die verbesserten logistischen Kapazitäten zur Verfügung, die man für eine Mehrwegbecher-Verwendung mit Pfandsystem benötigt."

Umweltschutz sei ein wichtiges Thema, dankte Rummenigge beim Bayerischen Umweltministerium mit Ministerin Ulrike Scharf an der Spitze "für die kompetente Beratung und die Unterstützung".

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Seit November 2015 ist der FC Bayern Mitglied in der Bayerischen Klima Allianz. Die Bayerische Staatsregierung hat die Klima-Allianz vor mehr als zehn Jahren mit dem Bund Naturschutz gegründet. Die inzwischen 41 Partner des Umweltbündnisses wollen dazu beitragen, die jährlichen Treibhausgas-Emissionen Bayerns bis 2050 auf unter zwei Tonnen pro Einwohner abzusenken.

Die Inbetriebnahme einer neuen LED-Fassade der Allianz Arena ermöglichte es 2015, dass der Energieverbrauch hier um fast 40 Prozent sank.

Scharf: "Wichtiger Beitrag im Kampf gegen Abfallberge"

Umweltministerin Ulrike Scharf erklärte: "Der FC Bayern München ist ein Vorbild auf und neben dem Platz. Die Umstellung auf Mehrwegbecher ist das Ergebnis bester Teamarbeit zwischen dem FC Bayern München und dem Bayerischen Umweltministerium. Das ist ein wichtiger Beitrag im Kampf gegen Abfallberge. Die Allianz Arena wird zu einem Leuchtturm für Energieeffizienz und Ressourcenschutz. Hier gilt in Zukunft: Heimspiel für den Klimaschutz."

Auch Allianz-Arena-Geschäftsführer Jürgen Muth wies darauf hin, dass das Gutachten des Umweltinstituts Intechnica eindeutig gewesen sei - und eine Mehrwegbecher-Umstellung favorisiert habe. Muth: "Wobei ich erwähnen möchte, dass wir schon beim Einwegbecher auf vollständige Kompostierbarkeit des Materials geachtet haben. Für uns als Betreiber stand zunächst der Servicegedanke im Vordergrund."

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