Hansi Flick als Löw-Nachfolger? Bayern-Coach hat angeblich klare Tendenz

Die Gerüchte um Hansi Flick als Nachfolger von Joachim Löw halten sich hartnäckig. Einem Bericht zufolge zeichnet sich aber ab, dass Flick die Bayern-Verantwortlichen nicht um eine Freigabe bitten wird.
von  AZ
Trainer des FC Bayern: Hansi Flick.
Trainer des FC Bayern: Hansi Flick. © IMAGO / kolbert-press

München - Kaum ein Thema bestimmt die (Sport-)Medien derzeit wie die Frage, wer nach der Europameisterschaft im Sommer Nachfolger von Joachim Löw als Bundestrainer wird. Mehreren Berichten zufolge ist weiterhin Bayern-Coach Hansi Flick die Wunschlösung der DFB-Verantwortlichen. Dieser verfolge nun jedoch eine klare Tendenz in die andere Richtung.

Flick genießt Wertschätzung im Verein

Wie Chefreporter Florian Plettenberg von "Sport 1" in dessen Podcast "Meine Bayern Woche" berichtet, soll Flick im Moment klar zu einem Verbleib beim FC Bayern am Saisonende tendieren. Den neuesten Informationen nach wisse man aufgrund der guten Beziehung zwischen Flick und DFB-Direktor Oliver Bierhoff auch beim Verband über die Absichten des 56-Jährigen Bescheid. 

Ausschlaggebend soll hierbei die lange Vertragslaufzeit bis 2023 bei den Münchnern sein sowie die hohe Wertschätzung für Flick innerhalb des Vereins. Sowohl bei der Mannschaft als auch bei den Verantwortlichen um den Vorstandsvorsitzenden Karl-Heinz Rummenigge genießt Flick ein hohes Maß an Vertrauen. 

Daran könnte ein Verbleib beim FC Bayern scheitern

Noch nicht komplett aus der Welt geräumt sei dagegen das angespannte Verhältnis zu Sportvorstand Hasan Salihamidžić. Erst vor kurzem gab Flick hier an, dass sich die beiden Parteien zum Wohle des FC Bayern in Zukunft zusammenreißen werden

Es bleibt dem Bericht zufolge auch spannend, wie viel Entscheidungsfreiheit Flick im Sommer bei möglichen Neuverpflichtungen bekommt. So soll der Trainer besonders ein Veto-Recht fordern, mit dem er Alleingänge von "Brazzo" in Transferfragen blockieren könnte. Erfüllt der FC Bayern die Wünsche von Flick größtenteils, gelte ein Abschied als recht unwahrscheinlich. 

"Wir wissen, dass der ein oder andere, den sie gerne hätten, unter Vertrag steht", weiß auch Ehrenpräsident der Bayern Uli Hoeneß bei "RTL": "Ich glaube, wir sollten jetzt alle etwas geduldiger sein, und dann wird es eine gute Lösung geben."