Geschäftsbericht enthüllt: Deswegen schuldet Barcelona dem FC Bayern noch Millionen
Der FC Barcelona steht beim FC Bayern noch ordentlich in der Kreide. Wie aus dem Geschäftsbericht der Katalanen für die Saison 2025/26 hervorgeht, schuldet der spanische Spitzenklub dem deutschen Rekordmeister noch exakt 11,091 Millionen Euro aus dem Transfer von Robert Lewandowski.
FC Bayern bekam für Lewandowski 45 Millionen Euro
Der polnische Torjäger war im Sommer 2022 nach acht erfolgreichen Jahren bei den Bayern für eine kolportierte Ablöse von 45 Millionen Euro nach Barcelona gewechselt. Wie mittlerweile üblich, wurde beim Transfer seinerzeit eine Ratenzahlung vereinbart. Diese ist noch immer nicht abgeschlossen, wie aus dem Geschäftsbericht des Klubs hervorgeht.
Bemerkenswert: Mittlerweile spielt Lewandowski nicht einmal mehr für Barcelona. Der 38-Jährige wechselte im Sommer nach Ablauf seines Vertrags in die MLS zu Chicago Fire. Die Katalanen müssen also noch immer eine Ablöse für einen Spieler zahlen, der nicht einmal mehr unter Vertrag steht. In der Bilanz wird die noch ausstehende Summe als kurzfristige Verbindlichkeit ausgewiesen, die in einem Zeitraum von zwölf Monaten überwiesen werden muss.

Barcelona schuldet auch RB Leipzig noch Millionensumme
Die Bayern sind aber nicht der einzige Klub, bei dem Barça noch Transferschulden hat. Laut Geschäftsbericht müssen die Katalanen noch insgesamt 115 Millionen Euro an andere Vereine zahlen. Dies betrifft unter anderem die Transfers von Dani Olmo (RB Leipzig, 34 Millionen Euro) oder Raphinha (Leeds United, 19 Millionen Euro).
Die noch ausstehenden Verbindlichkeiten haben die Klubverantwortlichen aber nicht davon abgehalten, im vergangenen Sommer auf große Shoppingtour zu gehen. Insgesamt wurde der Kader von Ex-Bayern-Trainer Hansi Flick für 184 Millionen Euro verstärkt, dem stehen Einnahmen von 90 Millionen gegenüber. Zu den Neuverpflichtungen zählte übrigens auch Anthony Gordon von Newcastle United. An dem waren übrigens auch die Bayern dran – doch die wollten sich die Ablöse von 80 Millionen Euro laut Sportvorstand Max Eberl nicht leisten. . .
