Frankfurt-Boss Steubing stichelt gegen Spieler des FC Bayern

In der Hinrunde herrschte in der Mannschaft des FC Bayern Unruhe, auch Trainer Niko Kovac soll nicht bei allen anerkannt worden sein. Nun erhält der Kroate Rückendeckung von seinem Ex-Verein Eintracht Frankfurt.
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Wolfgang Steubner hat die Arbeitsmoral der Spieler des FC Bayern kritisiert.
AZ-Montage, imago/Hartenfelder/Jan Huebner Wolfgang Steubner hat die Arbeitsmoral der Spieler des FC Bayern kritisiert.

Frankfurt/München - Es war keine einfache Hinrunde für Niko Kovac. Zwischenzeitlich stand der Trainer des FC Bayern sogar schon vor dem Aus: Teile der Mannschaft sollen sich von ihm abgewadt haben, von Uli Hoeneß gab es vor dem Champions-League-Spiel gegen Benfica sogar eine Galgenfrist. Erst im Dezember ging es für den deutschen Rekordmeister wieder bergauf. (Hier finden Sie das AZ-Zeugnis für die Bayern-Bosse)

Wolfgang Steubing (69), Aufsichtsratsvorsitzender von Kovacs Ex-Klub Eintracht Frankfurt, hat sich nun hinter seinen ehemaligen Trainer gestellt. "Er ist ein ehrlicher, harter Arbeiter. Er hat seine Philosophie von Fußball, die ganz anders ankommt bei Bayern als bei Eintracht", sagte Steubing im Interview mit der "Bild", und hatte noch eine kleine Spitze gegen die Bayern-Stars parat: "Dort sind vollgefüllte Geldsäckel, wohlgemerkt nicht Geldsäcke..."

Steubing: FC Bayern hat weniger trainiert als Frankfurt

Als Grund für die bisweilen überschaubaren Auftritte der Münchner führt er viel mehr die Mentalität der Spieler an. "Die Bayern-Profis hatten meines Wissens und erstaunlicherweise nicht verinnerlicht, was Kovac von ihnen verlangte: Nämlich alles dem Erfolg unterzuordnen. Ich behaupte mal: Bayern hatte in der jüngeren Vergangenheit sehr viel weniger trainiert als wir", meint Steubing.

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Keine Begrüßung: Kritik an Paul Breitner

Doch der Aufstichtsratsvorsitzende äußerte sich nicht nur über die aktuellen Spieler der Bayern, auch ein ehemaliger Profi bekommt Kritik ab. So habe sich Paul Breitner vor dem Pokalfinale im Mai ihm gegenüber ein Stück weit respektlos verhalten. "Wir haben uns vor dem Spiel im Olympiastadion getroffen, wollten ihm die Hand reichen zur Begrüßung. Er hat die Hand von meinem Aufsichtsratskollegen Holzer und mir mit der Begründung abgelehnt: 'Ihr seid ja nur Gäste.' Das muss man nicht machen – und das hat uns alle aufgeregt", erzählt Steubing. Am Ende gewann die Eintracht das Finale überraschend mit 3:1.

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Im Video: Frankfurt-Boss Fischer stützt Niko Kovac

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