FCB-Aufsichtsräte: Hoeneß' "Expertise ist anerkannt"

Die Meinungen gehen noch immer auseinander, was die Rückkehr von Uli Hoeneß als Vereinspräsident angeht. Die Aufsichtsräte der FC Bayern München AG haben laut "Focus" keine Bedenken.  
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Die Mehrheit der Menschen in Deutschland ist gegen ein Comeback von Uli Hoeneß als Präsident des FC Bayern. Dies geht aus einer Umfrage hervor, die das Meinungsforschungsinstitut TNS Emnid am Dienstag und Mittwoch dieser Woche im Auftrag des Nachrichtenmagazins "Focus" durchgeführt hat.
dpa Die Mehrheit der Menschen in Deutschland ist gegen ein Comeback von Uli Hoeneß als Präsident des FC Bayern. Dies geht aus einer Umfrage hervor, die das Meinungsforschungsinstitut TNS Emnid am Dienstag und Mittwoch dieser Woche im Auftrag des Nachrichtenmagazins "Focus" durchgeführt hat.

Die Meinungen gehen noch immer auseinander, was die Rückkehr von Uli Hoeneß als Vereinspräsident angeht. Die Aufsichtsräte der FC Bayern München AG haben laut "Focus" keine Bedenken.

München - Das Thema wird noch immer kontrovers diskutiert: Die Aufsichtsräte der FC Bayern München AG haben allerdings keine Bedenken angesichts der Rückkehr von Uli Hoeneß ins Amt des Vereinspräsidenten.

Wie der "Focus" berichtet, sehen die Vertreter der im Aufsichtsrat sitzenden Unternehmen - Adidas, Telekom, Allianz - kein Problem in der Tatsache, dass Hoeneß für das höchste Vereinsamt im November kandidiert.

Sie haben dabei weder rechtliche noch moralische Bedenken. "Seine Expertise für diese Aufgabe ist mit Blick auf seine langjährige erfolgreiche Tätigkeit und große Verbundenheit mit dem Verein anerkannt", heißt es demnach von Seiten der Telekom.

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Bei Adidas sind die Verantwortlichen der Auffassung, es gebe "keinen rechtlichen Grund", weshalb Uli Hoeneß nach seinem privaten Steuervergehen und der dafür verbüßten Strafe nicht wieder ein Amt beim FC Bayern ausüben dürfe. Entscheidend sei, dass Hoeneß das Amt zum Wohle des Klubs ausüben werde. "Daran besteht kein Zweifel."

Auch der Allianz-Versicherung sind "keine rechtlichen Gründe" bekannt, die dagegen sprechen würden. Zudem sei Hoeneß' "Expertise" für das Amt des Präsidenten "unbestritten".

Umfrage: Mehrheit gegen Hoeneß-Comeback

Die Mehrheit der Menschen in Deutschland ist allerdings gegen ein Comeback von Uli Hoeneß als Präsident des FC Bayern. Dies geht aus einer Umfrage hervor, die das Meinungsforschungsinstitut "TNS Emnid" am Dienstag und Mittwoch dieser Woche im Auftrag des "Focus" unter 1001 Personen durchgeführt hat.

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Die Fragestellung lautete: "Fänden Sie es richtig, wenn Uli Hoeneß wieder Präsident des FC Bayern München wird?"

33 Prozent der Befragten stimmten mit Ja, 53 Prozent mit Nein. Die übrigen Teilnehmer antworteten mit "Weiß nicht" oder machten keine Angaben.

Auffällig ist der Unterschied zwischen Frauen und Männern: Bei den Frauen waren 64 Prozent gegen eine Rückkehr Hoeneß’ auf seinen alten Posten; bei den Männern 41 Prozent.

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