FC Bayern: Thomas Müller hofft auf Manuel Neuers Unterschrift

Die Verhandlungen mit dem Kapitän stocken: Teamkollege Thomas Müller wünscht sich, dass Torwart Manuel Neuer seinen Vertrag beim FC Bayern verlängert. 
| dpa, SID, AZ
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Stehen beide schon lange beim FC Bayern unter Vertrag: Manuel Neuer (links) und Thomas Müller.
Guido Kircher/dpa Stehen beide schon lange beim FC Bayern unter Vertrag: Manuel Neuer (links) und Thomas Müller.

München - Thomas Müller sieht trotz der aktuell schwierigen Gesprächssituation gute Chancen, dass Manuel Neuer dem FC Bayern erhalten bleibt. "Beide Parteien haben noch über ein Jahr Zeit, sich anzunähern und sich zu einigen. Mein Wunsch wäre es, dass diese Verlängerung am Ende gelingt", sagte der Offensivspieler im "Sportbild"-Interview.

Der langjährige Keeper Neuer (34) stieß 2011 vom FC Schalke 04 zu den Münchnern. Sein Vertrag ist bis zum Sommer 2021 datiert, vor allem bei der Laufzeit des neuen Arbeitspapiers und beim Gehalt kommen die Verhandlungspartner dem Vernehmen nach nicht zusammen.  

Thomas Müller will "noch einmal den Henkelpott hochhalten"

Müller hatte vor Kurzem seinen Kontrakt bis Ende Juni 2023 ausgedehnt. Der frühere Nationalspieler untermauerte nochmals seinen Wunsch, erneut in der Champions League zu triumphieren.

"Schön wäre es, wenn man nach meiner Karriere über mich sagen könnte: Mensch, dieser Müller! Selbst mit über 30 konnte er die Champions League noch einmal gewinnen", sagte er. "Das ist auf jeden Fall mein Ziel: Ich will nach 2013 noch einmal den Henkelpott bei Bayern hochhalten."

Müller und Corona: "Würde auch in Quarantäne spielen"

Auch in Sachen Corona hat der 30-Jährige eine klare Meinung. Der Rio-Weltmeister würde für eine Fortsetzung der Bundesliga-Saison alle Restriktionen auf sich nehmen. "Solange die Regeln mit den Gesetzen und Vorschriften vereinbar sind, werden wir Profis spielen. Wenn es sein muss, auch in Quarantäne. Es ist völlig klar, dass der Fußball sich nahezu allen Regeln unterwerfen würde, die nötig sind, um zu spielen.

Müller denkt dabei nicht nur an sich: "Es ist ja nicht so, dass wir in der Freizeit zum Spaß Fußball spielen. Man darf nicht vergessen: Es ist nicht nur unser Job, es hängen am ganzen Fußballgeschäft auch sehr, sehr viele Arbeitsplätze dran."

Thomas Müller über Corona-Pause: "Waren gut drin"

Die Saison in der Bundesliga und der Champions League ist wegen der Corona-Pandemie derzeit unterbrochen. Die Bundesliga könnte ab dem 9. Mai fortgesetzt werden, für die Champions League fällt die Entscheidung am kommenden Freitag.

Die Zwangspause fühle sich, so Müller, aktuell "bitter an, weil wir gut drin waren und in der Rückrunde bis auf ein Unentschieden alle Spiele gewonnen hatten." Sie hätten das Gefühl gehabt, dass in dieser Saison auch international etwas gehe. "Zumal der Titelverteidiger und unser Vorjahresbezwinger Liverpool schon ausgeschieden war", so Müller.

Lesen Sie hier: Keeper Früchtl -

 

 

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