FC Bayern: Oliver Kahn macht sich auf Misserfolge gefasst - "bin nicht blauäugig"

Auch wenn es beim FC Bayern derzeit bestens läuft, macht sich Oliver Kahn bereits auf sportlich schlechtere Zeiten gefasst. "Ich bin nicht so blauäugig, davon auszugehen, dass das immer so bleibt", sagt der zukünftige Vorstandsboss des Rekordmeisters.
| AZ/dpa
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Oliver Kahn, Vorstandsmitglied des FC Bayern München.
Oliver Kahn, Vorstandsmitglied des FC Bayern München. © Rolf Vennenbernd/dpa/Archivbild

München - Der künftige Vorstandschef des FC Bayern München, Oliver Kahn (51), stellt sich auch auf sportlich weniger rosige Zeiten mit dem deutschen Rekordmeister ein. "Achtmal in Folge Meister zu werden ist schon eine unglaubliche Leistung der Mannschaft, aber ich bin nicht so blauäugig, davon auszugehen, dass das immer so bleibt", sagte er im Interview der Männerzeitschrift "GQ" (Donnerstag).

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Insbesondere auf nationaler Ebene blieb sportlicher Misserfolg bei den Bayern in den vergangenen Jahren weitgehend auf - letztmals gewann mit dem BVB 2012 ein anderer Klub als die Münchner die deutsche Meisterschaft. Die fehlende Spannung in Deutschlands Eliteklasse sorgt bereits seit Jahren für große Diskussionen, auch Kahn sieht hierin ein Problem. "Die Spannung des Sports entsteht durch die Unvorhersehbarkeit des Ergebnisses", sagte er.

Kahn: Auch Bayern macht sich um den Wettbewerb Gedanken

"Diese Spannung ist in den letzten Jahren, zumindest was den Titelkampf anbelangt, deshalb verloren gegangen, weil der FC Bayern oft mit relativ vielen Punkten Vorsprung Meister geworden ist", meinte Kahn weiter. Auch an der Säbener Straße mache man sich daher Gedanken, wie man den sportlichen Wettbewerb am Leben erhalten könne.

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