FC Bayern: Neuzugang Bouna Sarr – der neue Backup für Benjamin Pavard

Der FC Bayern hat kurz vor Transferschluss mit Bouna Sarr einen Backup für Benjamin Pavard verpflichtet. Die AZ stellt Bayerns neuen Rechtsverteidiger genauer vor.
| Christina Stelzl
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Neuzugang des FC Bayern: Bouna Sarr.
Neuzugang des FC Bayern: Bouna Sarr. © imago images / Sven Simon

München - Der FC Bayern hat zum Ende der Transferperiode dann doch noch einen Rechtsverteidiger verpflichtet. Doch anders als erwartet, wurde es nicht Bayerns Wunschspieler Sergino Dest, der sich kurz vor Transferschluss für den FC Barcelona entschied, sondern Bouna Sarr. 

Der Last-Minute-Neuzugang soll der neue Backup für Benjamin Pavard werden. "Bouna Sarr ist ein dynamischer Rechtsverteidiger, der sehr gut zu unserer Spielauffassung passt. Er wird uns auf einer wichtigen Position helfen", so Hasan Salihamidzic über den Neuzugang. Die AZ stellt den 28-Jährigen vor.

Bouna Sarr: Vom Flügelflitzer zum Außenverteidiger

Seine ersten fußballerischen Schritte machte der Sohn eines Senegalesen und einer Guineerin bei seinem Jugendverein FC Gerland, ehe er 2005 in die Nachwuchsabteilung von Olympique Lyon wechselte. Sein Profidebüt feierte Sarr als 19-jähriges Talent beim FC Metz. 

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Den damals noch vornehmlich als offensiven Außenbahnspieler eingesetzten Youngster zog es 2015 weiter zu Olympique Marseille. Nach zwei Jahren in der Reservistenrolle schaffte der in Lyon geborene Profi den Durchbruch unter Trainer Rudi Garcia, der den Flügelflitzer zum Außenverteidiger umfunktionierte. Von nun an war der 1,77 Meter große Sarr in Marseilles Hintermannschaft gesetzt und schaffte es mit den Südfranzosen in der Saison 2017/18 sogar bis in das Finale der Europa League.

Hansi Flick wollte Bouna Sarr verpflichten

In der abgebrochenen, vergangenen Spielzeit wurde Marseille Vizemeister hinter Paris St. Germain und der Rechtsverteidiger rückte mit seinen Leistungen mehr denn je in den Fokus der internationalen Konkurrenz. Da hatte der FC Bayern schon länger ein Auge auf Sarr geworfen. "Wir kennen ihn schon lange", bestätigte Bayerns Sportvorstand Salihamidzic zuletzt im "kicker". Insgesamt absolvierte er 181 Pflichtspiele für Marseille, erzielte dabei acht Treffer und bereitete elf Tore vor.

Den Triple-Trainer der Münchner überzeugte Sarr Ende Juli: "Wir haben ein Vorbereitungsspiel gegen sie absolviert. Ich habe ganz gut gespielt. Ihr Trainer (Hansi Flick, Anm. d. Red.) schätzte meine Leistung und sagte mir, er wolle mich holen", berichtete Sarr "RMC Sport". Kurz vor Transferschluss ging der Wunsch des Bayern-Coaches dann auch in Erfüllung.

Hasan Salihamidzic bezeichnet Sarr als "Zocker" auf dem Platz

In München hat Sarr einen Vertrag bis 2024 unterschrieben und soll rund zehn Millionen Euro Ablöse gekostet haben.  Salihamidzic bezeichnet den 28-Jährigen im "kicker" als "hervorragenden Fußballer“, der zwar "ein stabiles Wesen" sei, "aber auf dem Platz ein Zocker: schnell, aggressiv, agil".

Für ein Länderspiel hat es bei Sarr, der in München mit der Nummer 20 auflaufen wird, übrigens noch nicht gereicht. Guinea und Senegal versuchten vergebens, ihn zu sich zu lotsen. Den Traum von der Equipe Tricole  zerstörte 2018 unter anderem sein neuer Teamkollege Pavard. Nationaltrainer Didier Deschamps entschied sich vor der Weltmeisterschaft in Russland für den aufstrebenden Stuttgart-Profi. Doch was nicht ist, kann ja noch werden – der FC Bayern ist hierfür bekanntlich ja nicht das schlechteste Sprungbrett.

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