FC Bayern München: Robert Lewandowski zu bestem Spieler der Hinrunde gekürt

Seine Kollegen küren den Bayern-Stürmer zum besten Feldspieler der Liga-Hinrunde. „Er ist die beste Nummer 9 der Welt“. Bei den Trainern wird Heynckes Zweiter – und Ancelotti Vorletzter.
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Der beste Bundesligaspieler der Hinrunde: Robert Lewandowski.
dpa Der beste Bundesligaspieler der Hinrunde: Robert Lewandowski.

Seine Kollegen küren den Bayern-Stürmer zum besten Feldspieler der Liga-Hinrunde. "Er ist die beste Nummer 9 der Welt". Bei den Trainern wird Heynckes Zweiter – und Ancelotti Vorletzter.

München - Am Wochenende musste sich Robert Lewandowski noch geschlagen geben. Bei der Wahl zum Sportler des Jahres in Polen landete der Stürmer des FC Bayern nur auf dem zweiten Rang – hinter Kamil Stoch, dem Skispringer, der soeben die Vierschanzentournee gewonnen hatte, mit vier Siegen in allen vier Bewerben. Ein ungewohntes Gefühl für Lewandowski, dessen Bachelor-Arbeit "Der Weg zum Ruhm" sich mit ihm selbst beschäftigt.

Am Montag dann konnte der 29-Jährige wieder seine gewohnte Position einnehmen: Die Spitze, Platz eins. Bei der vom Kicker organisierten Wahl unter den Erstliga-Profis landete er in der Kategorie "Bester Feldspieler der Hinrunde" mit 26,5 Prozent der Stimmen ganz vorne. Dahinter rangieren der Leverkusener Shootingstar Leon Bailey (11,4) und Schalkes Verteidiger Naldo (10,0).

"Er ist die beste Nummer 9 der Welt", lobte Polens Verbandspräsident Zbigniew Boniek Angreifer Lewandowski. "Als Stürmer ist er komplett: spritzig, wendig, schießt mit rechts und links, trifft per Kopf, trift aus fünf Metern, aus zehn Metern, aber auch aus 20 Metern. Er schießt fantastische Freistöße und bei Elfmetern ist er der Beste der Welt. Robert trifft immer – mit einer speziellen Technik: Er schaut auf den Keeper, nicht auf den Ball. Das ist außerordentlich."

Zum Rückrundenauftakt am Freitagabend gegen Bayer Leverkusen (20.30 Uhr) wird Lewandowski allerdings wohl passen müssen, ihn plagt eine Patellasehnenreizung. Ob ein Einsatz in Frage kommt, will Trainer Jupp Heynckes im Laufe der Woche entscheiden, ansonsten käme wohl Rückkehrer Sandro Wagner zu seinem Pflichtspiel-Debüt in der Sturmmitte.

Ancelotti gehört zu den Verlierern

Bei den Torhütern fielen die meisten Stimmen übrigens nicht auf Lewandowskis Teamkollegen Sven Ulreich (12,8), der Manuel Neuer glänzend vertrat, sondern auf Schalkes Schlussmann Ralf Fährmann (15,5).

Dessen Coach Domenico Tedesco wurde von den Profis mit deutlichem Vorsprung (48,9) vor Bayerns Heynckes (14,6) zum Gewinner unter den Trainern gekürt.

Bei den Trainer-Verlierern ist ein weiterer (Ex-)Bayer ganz vorne mit dabei: Der bald nach Saisonbeginn entlassene Carlo Ancelotti (25,1) auf Rang zwei, schlechter schnitt hier nur Dortmunds Ex-Trainer Peter Bosz (32) ab.

Und auch in einer weiteren Kategorie kann sich Lewandowski schon als ziemlich sicherer Sieger fühlen: Die Frage nach dem deutschen Meister 2018 wurde von den Profis eindeutig beantwortet: 97,7 Prozent sehen die Bayern vorn. Jeweils 0,9 Prozent nannten RB Leipzig und den FC Schalke 04, 0,5 Prozent Bayer Leverkusen. 

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