FC Bayern München: Oldie Franck Ribery übernimmt Verantwortung auf USA-Reise

Er ist der älteste Spieler im Kader des FC Bayern: Franck Ribéry überzeugt nicht nur im Test gegen Juventus Turin, sondern vor allem als Kovacs Anführer.
| Maximilian Koch
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Im Spiel gegen Juventus Turin vor allem in der Anfangsphase einer der auffälligsten Bayern: Franck Ribéry (m).
Chris Szagola/AP/dpa Im Spiel gegen Juventus Turin vor allem in der Anfangsphase einer der auffälligsten Bayern: Franck Ribéry (m).

Philadelphia - Franck Ribéry verließ Philadelphia trotz der Pleite gegen Juventus mit einem Lächeln. "Bei Rocky – das war sehr schön", berichtete der Franzose vom Besuch der Bayern-Mannschaft am Museum of Art, wo Sylvester Stallone einst als Filmboxer die Treppen hinaufgerannt war und dann die Arme zum Jubeln nach oben gerissen hatte. So wie Ribéry in diesen Tagen vor der Rocky-Statue unterhalb der berühmten Treppe.

Doch es war nicht nur der Rocky-Moment, der Ribéry auf der ersten Station der US-Tour erfreute: Gegen Juve durfte der 35-Jährige sein Team als Kapitän aufs Feld führen, ein Vertrauensbeweis seines Trainers Niko Kovac. "Der Franck ist seit elf Jahren hier", erklärte Kovac. "Von daher ist es völlig klar, dass so ein erfahrener und verdienter Spieler unsere Kapitänsbinde trägt – genauso wie es Arjen Robben in der zweiten Hälfte getan hat. Ich denke, das ist für jeden ersichtlich und verständlich."

Ribéry ist weiter erfolgshungrig

Ribéry war in der Anfangsphase einer der auffälligsten Bayern, initiierte immer wieder gefährliche Aktionen. Nach dem Gegentor zum 0:2 regte sich Ribéry mächtig auf. "Das zeigt seinen Charakter und seine Einstellung zum Beruf", sagte Kovac. "Er möchte jedes Spiel gewinnen, egal ob es ein Testspiel oder ein Spiel im Training ist. Ich freue mich, dass ich so einen qualitativ und charakterlich guten Spieler habe." (Hier geht's zum AZ-Newsblog der USA-Reise)

Ribéry selbst sah einige gute Ansätze bei seiner Mannschaft. "Wir hatten viele Chancen, aber wir haben sie leider nicht reingemacht. Wir müssen jetzt den Kopf hochnehmen und so weitermachen." Er klang wie ein echter Kapitän – vor allem, als er über die jungen Spieler sprach. "Die Jungen machen es gut, wir müssen positiv mit ihnen sein. Heute sind wir ein bisschen traurig, aber es geht weiter", so Ribéry. (Lesen Sie auch: Ribéry über Youngsters - "Bin eine Art großer Bruder für sie") Sein Appell für den Bayern-Aufenthalt in Miami: "Wir müssen zusammenarbeiten. Jetzt haben wir noch ein Spiel, das wollen wir gewinnen und dann geht es zurück nach Hause."

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