FC Bayern München: Jupp Heynckes verrät, wer ihn nachhaltig geprägt hat

Rat an den FC Bayern: Jupp Heynckes wirbt in einem Interview nachhaltig für die Verpflichtung von Julian Nagelsmann oder von Thomas Tuchel - zumindest indirekt. Und der Bayern-Trainer verrät, von wem er in seiner Arbeit besonders profitiert. 
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Trainiert von 1981 bis 1987 den HSV: Ernst Happel (Mi.).
Trainiert von 1981 bis 1987 den HSV: Ernst Happel (Mi.).

München - Wer folgt auf Jupp Heynckes? Nein, nicht, dass die Bosse des FC Bayern nach sieben Siegen aus sieben Spielen unzufrieden mit ihrem Cheftrainer wären. Aber seit dieser die Nachfolge von Vorgänger Carlo Ancelotti antrat, betonte der 72-Jährige wiederholt, dass sein  Engagement nach dieser Saison wieder enden solle. Im Gespräch mit der Sport Bild sprach sich der routinierte Coach nun wieder für einen jungen, deutschen Trainer als Nachfolger aus.

"Junger, deutscher Trainer für den FC Bayern"

"Ich habe das bei meiner Vorstellung betont und stehe dazu: Einer dieser jungen, deutschen Trainer wäre sicher prädestiniert dafür, den FC Bayern zu trainieren. Die jungen Trainer gehen mit der Zeit, sie sind eine Inspiration für die Liga", sagte Heynckes. Gemeint sind wohl Ex-BVB-Coach Thomas Tuchel oder Julian Nagelsmann, derzeit bei 1899 Hoffenheim unter Vertrag. Beiden sprach der mehrmalige Bayern-Trainer wiederholt seine Anerkennung aus. Geprägt habe ihn dagegen eine Legende.  

Trainiert von 1981 bis 1987 den HSV: Ernst Happel (Mi.).
Trainiert von 1981 bis 1987 den HSV: Ernst Happel (Mi.).

Trainierte von 1981 bis 1987 den HSV: Ernst Happel (Mi.). (Foto: Fotoagentur Kunz/Augenklick)

"Ich war immer von Ernst Happel beeindruckt. Er war seiner Zeit voraus, hat mit Viererkette, Raumdeckung und Abseitsfalle gespielt", erzählte Heynckes der Sport Bild weiter. "Aber ich denke auch gerne an die Spiele gegen Ottmar Hitzfeld, Otto Rehagel oder Karl-Heinz Feldkamp zurück. Es waren fantastische Duelle."

Größerer Betreuerstab beim FC Bayern

Fantastische Leistungen zeigte der FC Bayern unter ihm zumindest annähernd. Wie er die Stars wieder hinbekommen hat? "Man muss auf Neuerungen eingehen. Ich habe heute einen viel größeren Betreuerstab. Man muss die Wissenschaft dazunehmen, sei es bei der Leistungsdiagnostik oder in der Spielanalyse", erzählte er von seiner Arbeit an der Säbener Straße. "Mir macht das Spaß, ich stehe diesen Innovationen offen gegenüber. Es gibt heute so viele Neuerungen, die ich mir gerne zunutze mache." Innovativ wäre auch eine Verpflichtung von Tuchel oder Nagelsmann. Ganz im Sinne von Vorbild Happel und dessen Fußball.

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