FC Bayern München gegen Anderlecht in der Champions League: Bayern Fans planen Boykott

Beim Champions League-Vorrundenspiel gegen RSC Anderlecht werden viele der treuesten Auswärtsfahrer nicht dabei sein. Die Schickeria protestiert gegen hohe Eintrittspreise.
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Auch gegen Paris protestierten die Ultras gegen hohe Ticketpreise.
firo/Augenklick Auch gegen Paris protestierten die Ultras gegen hohe Ticketpreise.

München - Die Ultras des FC Bayern sind gewöhnlich sogar bei jedem noch so unbedeutenden Auswärtsspiel ihrer Mannschaft vertreten. Aber ausgerechnet, wenn es am 22. November gegen Anderlecht darum geht, in der Champions-League-Gruppe B an Tabellenführer Paris Saint-Germain dranzubleiben, werden viel Ultras daheim bleiben. 

Dahinter steckt ein Protest gegen steigende Ticketpreise bei Auswärtsspielen: "Wir werden beim Auswärtsspiel gegen Anderlecht als Gruppe nicht auftreten. Ein Kartenpreis von 100 Euro für ein Vorrundenspiel ist für uns eine Unverschämtheit", heißt es auf dem Spieltagsflyer "Südkurvenbladdl" der Schickeria München vor dem Bundesliga-Hit gegen den BVB.

Bayern subventioniert die Tickets

Dabei hat sich der Verein sogar dafür entschieden, die Karten für seine Fans zu subventionieren. Wie der Rekordmeister bereits vor einigen Tagen mitteilte, erhielt er für seine Fans 173 Tickets zum Preis von 70 Euro und 852 Karten zum Preis von 100 Euro, die von den Bayern jedoch alle für 70 Euro an die Fans verkauft werden.

Die Schickeria lobt zwar die Aktion der Bayern, will aber dennoch an seinem Protest gegen den allgemeinen Trend festhalten: "Dass der FC Bayern die Karten für die Bayerfans subventioniert, so dass bei Euch und uns am Ende nur 70 Euro abgebucht werden, ist löblich, ändert aber nichts am allgemeinen Trend, Gästefans immer öfter mit übertriebenen Preisen zu konfrontieren, den Anderlecht mit 100 Euro pro Karte nun auf die Spitze getrieben hat", heißt es auf dem Spieltagsflyer weiter.

"Es wollen so viele Mitglieder unserer Gruppe diesen Preis nicht zahlen und dort nicht ins Stadion gehen, dass wir nicht unser normales Programm abspulen können und wollen. Wir konnten und wollten auch nicht wieder eine Protestaktion wie gegen Arsenal oder Paris machen, hoffen aber trotzdem, mit unserem Nicht-Auftreten nochmal eine Diskussion anzustoßen, eine Lösung für sozialverträgliche Eintrittspreise bei Europacupspielen anzustoßen“.

Zuletzt protestierten die Bayern-Ultras beim Spiel gegen PSG gegen hohe Ticketpreise. Im Oktober 2015 bleib beim Auswärtsspiel gegen Arsenal der Bayern-Block fünf Minuten lang leer.

Head to Head: 8:3 für den FC Bayern

 

Lesen Sie hier: Vor Topspiel gegen BVB - Jupps neue Bayern-Welt

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