FC Bayern München buhlt angeblich um Leandro Paredes von AS Rom

Der FC Bayern könnte davon profitieren, dass der AS Rom den Regularien des Financial Fairplay gerecht werden und Leistungsträger gehen lassen muss. Wie italienische Medien berichten, fühlt der deutsche Rekordmeister in Sachen Leandro Paredes vor.
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Leandro Paredes schaffte in der vergangenen Saison zwar den Durchbruch beim AS Rom (27 Serie-A-Partien, drei Tore, ein Assist), von einem Stammplatz kann allerdings nicht die Rede sein.
dpa Leandro Paredes schaffte in der vergangenen Saison zwar den Durchbruch beim AS Rom (27 Serie-A-Partien, drei Tore, ein Assist), von einem Stammplatz kann allerdings nicht die Rede sein.

München/Rom - "Granaten" hin oder her: Der FC Bayern bleibt dran und hält weiterhin die Augen offen, um seinen Kader bis zum Start in die neue Saison komplett zielgerichtet verstärkt zu haben.

Doch genau hier liegt der Hase im Pfeffer: Ist Leandro Paredes tatsächlich die richtige Wahl? Droht dem deutschen Rekordmeister mit der Verpflichtung eines weiteren Mittefeldspielers nicht ein Überangebot im Zentrum? Sind Thiago und Arturo Vidal nicht zu große Konkurrenten für einen 22-Jährigen, der auf Spielpraxis sinnt?

Zudem haben die Bayern nach dem Abschied von Xabi Alonso mit Sebastian Rudy und Corentin Tolisso bereits zwei neue zentrale Mittelfeldspieler verpflichtet. Zu allem Überfluss gilt die Verpflichtung von Leon Goretzka (FC Schalke 04) für den kommenden Sommer als wahrscheinlich.

Laufen schon Gespräche?

Dennoch, so ganz ohne ist das Transfergerücht nicht: Wie die Gazzetta dello Sport berichtet, haben die Verantwortlichen des deutschen Rekordmeisters ein Auge auf das Talent in Diensten von AS Rom geworfen - der Profi gilt als kompromisslos im Zweikampf und sehr passsicher. Zudem sind die Münchner angeblich bereits in der italienischen Hauptstadt vorstellig geworden.

Die Bayern kommen auf den letzten Drücker: Denn die Zeitung schreibt weiter, dass der Wechsel des argentinischen Nationalspielers zu Zenit St. Petersburg bereits als beschlossene Sache galt - er sollte gemeinsam mit seinem Teamkollegen Kostas Manolas rund 60 Millionen Euro in die Kasse des AS Rom spülen.

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Manolas soll bereits über Vertragdetails verhandelt haben, Paredes scheint angesichts der Bemühungen des FC Bayern zu zögern. Der zuvor an den FC Empoli ausgeliehene Spieler schaffte in der abgelaufenen Saison zwar den Durchbruch bei der Roma (27 Serie-A-Partien, drei Tore, ein Assist), von einem Stammplatz kann allerdings nicht die Rede sein.

Im vergangenen Sommer war er noch mit dem FC Schalke 04 in Verbindung gebracht worden, vor wenigen Tagen erst hatte Sky Italia Borussia Dortmund als interessierten Klub genannt. Sein aktuelles Arbeitspapier läuft noch bis Sommer 2019, sein Marktwert wird auf 13 Millionen Euro geschätzt.

Der Verkauf von Mohamed Salah an den FC Liverpool hatte dem AS Rom in der vergangenen Woche einen warmen Regen von 42 Millionen Euro beschert - das reicht offenbar nicht, um den Regularien des Financial Fairplay gerecht zu werden. Seit 2015 steht der italienische Vizemeister unter genauer Beobachtung der UEFA.

Mehr zum Thema: Platzt der Costa-Deal mit Juventus?

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