FC Bayern: Manuel Neuer rechnet sich Einsatz in dieser Saison aus

Seit sieben Monaten ist Bayerns Torhüter Manuel Neuer verletzt. Trotzdem hält er einen Einsatz in der heißen Phase der Saison noch für möglich. Der 32-Jährige rechnet auch mit einer WM-Teilnahme.
| AZ/dpa/SID
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Fehlt dem FC Bayern wegen eines komplizierten Mittelfußbruchs bereits seit Monaten: Torhüter Manuel Neuer.
firo/Augenklick Fehlt dem FC Bayern wegen eines komplizierten Mittelfußbruchs bereits seit Monaten: Torhüter Manuel Neuer.

München - Nationaltorhüter Manuel Neuer glaubt weiter fest an eine Teilnahme an der Fußball-Weltmeisterschaft in Russland. "Ich denke schon, dass ich dabei bin und auch spielen kann. Und das will ich auch", sagte der 32 Jahre alte Weltmeister dem Magazin Stern.

Der seit sieben Monaten verletzte Kapitän des FC Bayern München schließt sogar einen Einsatz in der Champions League in dieser Saison nicht aus, falls der deutsche Rekordmeister gegen Real Madrid das Finale erreichen sollte. "Da muss alles passen, aber es hat mich in der Reha schon sehr motiviert, dass wir noch in zwei Wettbewerben sind – DFB-Pokal und Champions League. Das hat mir Perspektiven eröffnet – noch für diese Saison", äußerte Neuer. Er schränkt im Interview freilich selbst ein, dass das am Ende nicht seine Entscheidung sei. Er könne "nicht von nichts kommen und sagen: Ich spiele hier ein Finale. Die Leistung im Training wird entscheidend sein", glaubt Neuer.

Manuel Neuer: Comeback-Zeitpunkt noch nicht klar

Bayern-Trainer Jupp Heynckes hatte zuletzt gesagt, dass er einen "klaren Plan" bei den Torhütern Sven Ulreich und Manuel Neuer habe. Einen konkreten Zeitpunkt für das Comeback von Neuer hat Heynckes bislang nicht benannt. Der Coach hält es aber für möglich, dass der Torwart nach seinem Mittelfußbruch noch in dieser Saison beim FC Bayern zum Einsatz kommt.

Weiter gewährte Neuer Einblicke in sein Seelenleben während seiner Zwangspause: "Natürlich gab es den Punkt, an dem die Heilung stagnierte. Da musste ich schon schlucken und habe mich gefragt: Warum geht das nicht weiter. Was hat das zu bedeuten, was macht gerade mein Körper mit mir?", meinte der gebürtige Gelsenkirchener.

Die Anfangsphase sei die "härteste Phase" gewesen, beteuerte der Weltmeister: "Die Rückschläge waren eher emotionaler Natur. Sie kamen zu einer Zeit, als sich hier im Verein einiges getan hat. Zum Beispiel der Trainerwechsel im Herbst von Ancelotti zu Heynckes. Ich musste erst einmal wieder alle neuen Trainer auf den Stand bringen bezüglich meiner Verletzung." Am meisten vermisst habe er "dieses Gefühl, gebraucht zu werden."

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