FC Bayern: Kingsley Coman - Verletzungen haben mich noch stärker gemacht

Trotz zahlreicher Verletzungen hat Kingsley Coman Top-Form und gehört mittlerweile zum Stammpersonal des FC Bayern. Im Interview mit "France Football" spricht der französische Flügelstürmer unter anderem über seine lange Leidenszeit.
| AZ/cs
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Flügelspieler des FC Bayern: Kingsley Coman.
firo/Augenklick Flügelspieler des FC Bayern: Kingsley Coman.

München - Die ersten vier Bundesligaspiele absolvierte Kingsley Coman über die volle Distanz, auch in der Champions League gegen Belgrad spielte der Franzose durch. In der ersten Runde des DFB-Pokals zählte der Außenbahnspieler ebenfalls zur Startformation. 

Lediglich gegen Köln erhielt er am vergangenen Wochenende eine kleine Verschnaufspause - insgesamt kommt Coman in dieser Spielzeit bisher auf drei Tore sowei drei Assists. Mittlerweile scheint der in der Vergangenheit vom Verletzungspech geplagte Flügelstürmer beim FC Bayern voll angekommen zu sein.

Coman: "Habe immer noch großen Hunger"

"Die Erfahrungen, die Verletzungen, die Reife haben mich innerlich stärker gemacht. Man wird erwachsener, sieht das Leben anders", sagt Coman im Interview mit "France Football" und ergänzte: "Aber ich bin immer noch jung und habe viel Energie. Ich mag den Fußball sehr und habe immer noch großen Hunger."

Dafür könne der 23-Jährige körperlich nicht mehr so viel zusetzen, wie noch vor ein paar Jahren: "Ich fühle mich langsamer als zuvor. Ich kann mich nicht mehr so entwickeln, wie mit 18, 19 Jahren", gibt der Franzose zu.

Verpasste die WM 2018

Coman, der seit 2016 für den deutschen Rekordmeister spielt, wurde in den vergangenen Jahren immer wieder durch Sprunggelenks- und Knieprobleme zurückgeworfen.

Unter anderem verpasste der Flügelspieler die Weltmeisterschaft 2018 in Russland und somit den Titelgewinn der "Équipe Tricolore".

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Coman sieht Erwartungsdruck nicht als Last

"Wenn ich mich vor der WM nicht verletzt hätte, vielleicht hätte ich dann eine gewichtige Rolle spielen können. Vielleicht hätte ich bessere Leistungen zeigen können, wenn ich die Chance dazu bekommen hätte", erklärt Coman. "Aber ich habe mich immer gut verhalten, war nie neidisch. Wenn ich so weitermache, wird sich das auszahlen. Ich spiele nicht, um der Star der Mannschaft zu werden. Man kann auf mich zählen."

Der hohe Erwartungsdruck, der auf den Bayern-Profi mittlerweile lastet, behindere den Franzosen in seiner Entwicklung nicht: "Überhaupt nicht. Es gibt viele Beispiele von Talenten, die den Durchbruch nicht geschafft haben. Die Erwartungen und das Vertrauen in mich haben mich zusätzlich motiviert. Ich wollte niemanden enttäuschen."

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