FC Bayern: Fans protestieren gegen geplante Hoeneß-Beförderung

Die geplante Beförderung von Sebastian Hoeneß zum Cheftrainer der Amateure des FC Bayern kommt bei den Fans offenbar gar nicht gut an: Am Freitagabend protestierten die Anhänger mit einem Banner gegen die Pläne des Rekordmeisters.
| Bernhard Lackner
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"Großer Name macht noch keinen großen Trainer": Auch zu Beginn der zweiten Halbzeit machten die Fans ihrem Unmut Luft.
"Großer Name macht noch keinen großen Trainer": Auch zu Beginn der zweiten Halbzeit machten die Fans ihrem Unmut Luft.

Die offenbar geplante Beförderung von Sebastian Hoeneß zum Cheftrainer der Amateure des FC Bayern kommt bei den Fans nicht gut an: Am Freitagabend protestierten die Anhänger mit einem Banner gegen die Pläne des Rekordmeisters.

München – Die Fans des FC Bayern haben am Freitagabend bei der Partie der Zweiten Mannschaft  gegen die Zweitvertretung der SpVgg Greuther Fürth mit einem Banner gegen die geplante Beförderung von Sebastian Hoeneß zum Cheftrainer der U23 protestiert.

"Kompetenz schlägt Name – Seitz muss bleiben", stand auf dem Transparent geschrieben und "Großer Namen macht noch keinen großen Trainer". Wie die "Süddeutsche Zeitung" unter der Woche berichtete, soll Sebastian Hoeneß, der Neffe von Uli Hoeneß, im Sommer den Posten von Holger Seitz als Cheftrainer der Amateure übernehmen. Letzterer soll demnach zum sportlichen Leiter des FC Bayern Campus befördert werden.

FC Bayern: Arbeit von Sebastian Hoeneß wird kritisch gesehen

Die Arbeit von Sebastian Hoeneß wird unter den Anhängern des Rekordmeisters ohnehin kritisch gesehen: Aktuell betreut der 35-Jährige die U19-Vertretung der Münchner, belegt allerdings lediglich Platz vier der A-Junioren-Bundesliga Süd/Südwest – hinter Mannschaften wie Ingolstadt oder Mainz. Vom Gewinn der Meisterschaft ist das Team, das mit zahlreichen Top-Talenten gespickt ist, weit entfernt.

"Großer Name macht noch keinen großen Trainer": Auch zu Beginn der zweiten Halbzeit machten die Fans ihrem Unmut Luft.
"Großer Name macht noch keinen großen Trainer": Auch zu Beginn der zweiten Halbzeit machten die Fans ihrem Unmut Luft.

Bei der U23 läuft es hingegen deutlich besser: Das Team von Holger Seitz ist aktuell Spitzenreiter der Regionalliga Bayern und darf sich – selbst bei einem Verpassen der Meisterschaft – Hoffnungen auf einen Aufstieg machen, da der VfB Eichstätt als einziger Konkurrent um die Relegation keinen Lizenzantrag für die 3. Liga gestellt hat. In dieser werden die Bayern-Amateure auf den Meister der Regionalliga Nord treffen. Hier haben der VfB Lübeck und die Zweitvertretung des VfL Wolfsburg noch Chancen auf die Meisterschaft.

Lesen Sie hier: Warum der FC Bayern so heiß auf Timo Werner ist

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