Fast volles Haus: So war es mit 60.000 Fans in der Allianz Arena

Erstmals seit Corona kommen 60.000 Fans in die Arena. Was gut und was noch schlecht läuft.
| Maximilian Koch
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Dichtes Gedränge am Samstagnachmittag vor der Allianz Arena: Neben dem Ticket wird auch der 3G-Nachweis geprüft.
Dichtes Gedränge am Samstagnachmittag vor der Allianz Arena: Neben dem Ticket wird auch der 3G-Nachweis geprüft. © Sven Hoppe/dpa

München - Um 14 Uhr am Samstagnachmittag ist die U6 Richtung Norden wieder Sperrzone für Einheimische - zumindest für die, die wissen, dass der FC Bayern ein Heimspiel hat.

Fast kein Unterschied zu früheren Zeiten

Erstmals durften am Wochenende gegen Hoffenheim (4:0) wieder 75.000 Fans in die Allianz Arena, immerhin 60.000 Karten wurden verkauft. Wer mit öffentlichen Verkehrsmitteln zum Stadion aufbrach, merkte aber keinen Unterschied zu früheren Zeiten. Abgesehen von der Maske natürlich, die in U-Bahnen, S-Bahnen und Bussen weiter Pflicht ist. Im Stadion allerdings nicht.

Für Geimpfte, Genesene und PCR-Getestete fällt der Mund-Nasen-Schutz mit Betreten der Arena. Aus Gewohnheit oder Vorsicht trugen dennoch viele Fans am Samstag weiter ihre Maske. Sie schadet ja auch nicht - sondern schützt.

Dichtes Gedränge in den U-Bahnen

Rund um den Marienplatz tummelten sich die Bayern-Anhänger schon Stunden vor Anpfiff in den lokalen Wirtshäusern nahe der Frauenkirche. Und in den U-Bahnen herrschte dichtes Gedränge, wie in den Vor-Corona-Jahren standen Menschen Schulter an Schulter, zwischendurch nahm so mancher Fan einen Schluck aus seiner Halben - Maske runter, Maske rauf.

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Lange Schlangen für weibliche Fans

Vor den Stadiontoren war etwas mehr Geduld als üblich gefragt. Besonders für Frauen. Weil nur wenige weibliche Security-Mitarbeiterinnen zugegen waren, bildeten sich riesige Schlangen, weil Frauen nur von Frauen abgetastet werden durften. Hier gibt es Verbesserungsbedarf für den FC Bayern, männliche Fans kamen deutlich schneller durch die Kontrollen.

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Die Ultras sorgten für Stimmung

Und im Stadion? Da sorgte die Rückkehr der Ultras für eine Rückkehr der Stimmung. Im Münchner Süden wurde endlich wieder gesungen und angefeuert, der Rest der Arena machte munter mit, auch viele kleine Fans, die zum ersten Mal ein Spiel live verfolgten. Auf dem Rasen und in der Südkurve wurde viel Werbung für eine Wiederholung gemacht.

"Wenn unsere Fans dabei sind, ist es ein ganz anderes Feeling. Darüber haben wir uns sehr gefreut", sagte Bayerns Sportvorstand Hasan Salihamidzic: "Für die Spieler ist das natürlich auch eine riesige Motivation."

Lewandowski freut sich über die Rückkehr der Fans

Robert Lewandowski stimmte zu: "Das war schon ein geiler Moment, wieder mit so vielen Fans zu spielen. Wir haben vier Tore gemacht und jeder hatte viel Freude."

Dayot Upamecano ("Die Fans haben uns sehr geholfen und es ist schön, dass sie wieder hier sind.") und der ebenfalls überzeugende Linksverteidiger Omar Richards bestätigten das: "Die Fans haben für eine Gänsehaut-Stimmung gesorgt. Bei Bayern zu spielen, ist ein echter Kindheitstraum für mich. Ich habe heute jede Minute genossen." Das galt auch für viele Bayern-Fans.

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