Ex-Bayern-Star Andreas Herzog nimmt Rache in der EM-Qualifikation

Einst will Österreich Andreas Herzog nicht als Nationaltrainer - nun fügt der frühere Profi des FC Bayern seinem Heimatland eine empfindliche Niederlage bei.
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Zwischen 1995 und 1996 beim FC Bayern: Andreas Herzog.
imago/GEPA pictures Zwischen 1995 und 1996 beim FC Bayern: Andreas Herzog.

München/Köln - Bittersüßer Erfolg für Andreas Herzog: Der einstige Profi des FC Bayern (1995 - 1996, 28 Bundesliga-Spiele, 2 Tore) hat Außenseiter Israel in der Qualifikation auf die EM 2020 zu einem überraschenden 4:2-Sieg gegen Österreich geführt.

Andreas Herzog durfte nicht Nationalcoach werden

Für den früheren Bundesligaprofi erfüllte sich gegen seine Landsleute ein Traum. Der Dreier war für den 50-Jährigen mehr als nur ein Prestigesieg gegen sein Heimatland, das nach dem enttäuschenden Auftakt gegen Polen (0:1) noch auf seinen ersten Punkt in der Gruppe G wartet. Markant: Der Österreichische Fußball-Bund (ÖFB) hatte 2017 dem deutschen Trainer Franco Foda den Vorzug vor dem ehemaligen Bremer und Münchner Bundesligastar Herzog gegeben.

Der österreichische Rekordnationalspieler hatte daraufhin gewettert: "Verarschen kann ich mich selbst." Der einstige Spielmacher machte nie einen Hehl daraus, unbedingt seine Österreicher trainieren zu wollen.

David Alaba fehlte Österreich

In Haifa hatte der frühere Bundesliga-Profi Marko Arnautovic (8.) das Team Austria noch planmäßig in Führung gebracht. China-Legionär Eran Zahavy (34., 45.) drehte dann noch vor der Pause das Spiel, ehe er mit einem Sonntagschuss in der 55. Minute für die Vorentscheidung sorgte. Munas Dabbur (66.) von Red Bull Salzburg machte auf Vorarbeit von Zahavy die Blamage für die Alpenrepublik perfekt. Der Ex-Bremer Arnautovic (75.) konnte nur noch verkürzen.

Ohne den den verletzten Bayern-Verteidiger David Alaba lief nach dem Ausgleich bei den Österreichern nicht mehr viel zusammen - und Herzog konnte sich über einen emotionalen Sieg freuen. Und wohl auch reichlich Genugtuung.

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