"Es gibt Probleme": FC-Bayern-Trainer Vincent Kompany auf Heimatbesuch in Belgien

Die Vorfreude von Vincent Kompany auf die Länderspielpause war groß. "Ich habe nichts mit dem Kalender zu tun, aber wenn ich dabei gewesen wäre, hätte ich es genauso gemacht", sagte der Trainer des FC Bayern. Das nächste Pflichtspiel steht für die Münchner erst am 10. Oktober gegen den FC Augsburg an.
Kompany war bei Austausch zwischen Schiedsrichtern und Trainern
Was Kompany in der Zeit macht? "Ich werde in Ruhe auf der Wiesn sitzen – mit einer Maß – und die Spiele schauen", kündigte der Belgier an. Kompany ist durchaus ein Fan des Oktoberfestes, schon im vergangenen Jahr war er mehrmals privat auf der Theresienwiese.
Doch jeden freien Tag verbringt der 40-Jährige nicht auf dem Oktoberfest. Anfang der Woche war Kompany bei einem Austausch zwischen Schiedsrichtern und Bundesliga-Cheftrainern in Stuttgart. Anschließend ging es für ihn in seine Heimat Belgien.

Kompany gründete 2013 Fußballverein in Brüssel
In Brüssel hat der Coach des Rekordmeisters im Jahr 2013 den Fußballververein BX Brussels gegründet. Das Ziel: Die Förderung von Jugendlichen aus sozial benachteiligten Vierteln. "Es gibt Probleme, und es ist nicht immer einfach", betonte Kompany, der mit seinem Vater Pierre auf dem Sportplatz im Stadtteil Anderlecht vorbeischaute.
"Aber wenn man jungen Menschen das richtige Umfeld bietet, wollen viele von ihnen eine bessere Zukunft für sich aufbauen, anstatt den ganzen Tag an der PlayStation zu spielen", so der Übungsleiter der Bayern: "Sie suchen nach Lösungen und wir wollen ihnen welche bieten."
BX Brussels hat bereits 1300 Jugendliche unterstützt
Schon 1300 Jugendliche hat er mit dem Projekt unterstützt. Und es sollen in den nächsten Jahren noch mehr werden.