„Es gibt nichts Schöneres als Tore"
Beim Start in die WM-Qualifikation gegen die Färöer kann sich Thomas Müller gute Chancen auf einen Platz im rechten Mittelfeld in der Startelf machen.
Barsinghausen – Thomas Müller ist wieder in seinem Element - warum, weiß er aber selbst nicht so genau. Monatelang wollte dem Münchner nichts so recht gelingen. Nun ist der 22-Jährige als führender Bundesliga-Torschütze zur Fußball-Nationalmannschaft gereist. Drei Treffer hat Müller an den ersten zwei Bundesliga- Spieltagen für den FC Bayern erzielt. „Wir haben 6:1 gewonnen, da muss ja einer die Tore schießen“, scherzte Müller.
Beim Start in die WM-Qualifikation gegen die Färöer kann sich der Bayer gute Chancen auf einen Platz im rechten Mittelfeld in der Startelf von Bundestrainer Joachim Löw machen. Bei der EM hatte er diesen nach der Vorrunde verloren. Nicht nur die Trefferquote hat sich wieder verbessert, auch die Körpersprache ist beim im EM-Sommer
so glücklosen Shootingstar der WM 2010 wieder die alte – fast so wie bei seiner tollen Tor-Safari in Südafrika.
Den Schalk hatte Müller immer im Nacken. „Es gibt nichts Schöneres als Tore. Die tun auch mir gut, um Ruhe zu haben – vor euch“, sagte er am Mittwoch auf die Journalistenfrage nach seinem Formanstieg. Großartig verändert hat er in der Krise nichts, betonte Müller. „Ich habe versucht, mich gut vorzubereiten.“ Nun sei es eben so, „dass die Bälle wieder auf den Fuß fallen und nicht daneben.“