Erst austreten, dann eintreten: Comans kurioser Klo-Wechsel bei Bayern-Sieg

Bayerns Flügelflitzer Kingsley Coman soll gegen Barcelona eigentlich nach 70 Minuten eingewechselt werden. Doch das geht aus einem bestimmten Grund nicht.
von  AZ/dpa
Kingsley Coman sollte gegen Barcelona eingewechselt werden, hatte aber vorher noch etwas zu erledigen. (Archivbild)
Kingsley Coman sollte gegen Barcelona eingewechselt werden, hatte aber vorher noch etwas zu erledigen. (Archivbild) © IMAGO / ULMER Pressebildagentur

Barcelona - Bayern-Profi Kingsley Coman sorgte beim 3:0-Erfolg der Münchner zum Champions-League-Start gegen den FC Barcelona für eine kuriose Szene. Der französische Nationalspieler sollte am Dienstagabend im Camp Nou eigentlich schon früher eingewechselt werden. Doch es kam anders. 

Coman kam nicht wie vorgesehen in der 70. Spielminute für Jamal Musiala, sondern erst einige Minuten später für Leroy Sané in die Partie. Bayern-Trainer Julian Nagelsmann musste improvisieren. Coman stand eigentlich schon bereit, setzte sich dann aber wieder auf die Bank und verschwand in den Katakomben. Die Szene sorgte für Verwirrung. Der Franzose war plötzlich weg und Serge Gnabry kam spontan für Musiala aufs Feld.

Nagelsmann erklärt, warum Coman nicht reinkommen konnte

Nagelsmann klärte die Verwirrung in der Pressekonferenz nach dem Spiel auf. "King hatte ein bisschen Magenprobleme kurz vor der Einwechslung", schilderte der Coach des FC Bayern. "Wir mussten kurz warten, bis der Toilettenbesuch vorbei war. Dann ging's", erzählte Nagelsmann.

Nach dem Austreten konnte Coman dann also aufs Feld "eintreten" – und mit seinen Mannschaftskameraden den souveränen 3:0-Sieg gegen Barca feiern.