"Er ist eben nicht Maradona": So reagiert Laimer auf den Hoeneß-Spruch

Konrad Laimer war nach dem Pokaltriumph von Berlin bestens drauf - nur eine Sache störte den Bayern-Star gewaltig: Er musste zur Dopingkontrolle. "Ich war allein im Dopingraum. Das sollte verboten gehören, die Scheiße, dass du nach dem Pokalsieg zum Doping musst", schimpfte der Österreicher: "Ich war keine zwei Sekunden in der Kabine." Immerhin wartete der Mannschaftsbus auf ihn und nahm ihn mit zur Double-Party in Berlin-Mitte.
Laimer scherzt über Gehaltspoker
Der Ärger war daher schnell verzogen, Laimer feuerte einige forsche Sprüche ab zu seiner möglichen Vertragsverlängerung. 2027 läuft der Kontrakt des 28-Jährigen aus.

"Du weißt ja gar nicht, was ich fordere", sagte er zu einem Reporter, als es um seine angeblich zu hohen Gehaltsvorstellungen ging. Wann es eine Einigung geben könnte? "Vielleicht mache ich da morgen was drunter, vielleicht irgendwann nach der WM", ergänzte Laimer: "Vielleicht wird Österreich Weltmeister - und dann wird es noch teurer."
Titelhunger beim FC Bayern
Diese Schlagfertigkeit schätzen die Münchner an Laimer, auch Uli Hoeneß, der sich kürzlich in den Poker eingeschaltet hatte. "Er arbeitet unheimlich viel für das Team. Aber er ist eben nicht Maradona", sagte der Ehrenpräsident bei DAZN. Laimer nahm die Aussage ganz entspannt auf. "Ich und der Uli sind schon immer auf einer Wellenlänge gewesen. Das ist sowieso kein Problem", sagte er.
Es passt also alles zwischen Laimer und Bayern, letztlich sollten sich beide Seiten auch beim Gehalt einig werden. "Schauen wir mal, wo die Reise hingeht", sagte Laimer. "Ich bin jetzt drei Jahre hier. Wir haben dieses Jahr das Double gewonnen und ich habe vor, noch einige Titel mehr zu gewinnen mit dem Klub." Klingt nicht nach Abschied.