Effenberg zum Aus von Müller-Wohlfahrt: "Trifft FC Bayern hart"

Der plötzliche Rücktritt von Kult-Doc Hans-Wilhelm Müller-Wohlfahrt kommt für den FC Bayern zu einem ungünstigen Zeitpunkt. "Das Gleiche, wie Robben, Ribéry und Thiago auf einmal zu verlieren" Sehen Sie hier die Reaktionen ehemaliger Bayern!
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Können dem Aus von Bayern-Doc Hans-Wilhelm Müller-Wohlfahrt nichts Positives abgewinnen (v.l.): Ottmar Hitzfeld, Lothar Matthäus und Stefan Effenberg.
dpa Können dem Aus von Bayern-Doc Hans-Wilhelm Müller-Wohlfahrt nichts Positives abgewinnen (v.l.): Ottmar Hitzfeld, Lothar Matthäus und Stefan Effenberg.

München - Hans-Wilhelm Müller-Wohlfahrt ist Geschichte beim FC Bayern. Geht es nach drei ehemaligen Bayern-Größen, trifft der Rückzug den Kult-Docs die Mannschaft von Trainer Pep Guardiola hart. Weltfußballer Lothar Matthäus, der "Tiger" Stefan Effenberg und Erfolgstrainer Ottmar Hitzfeld nahmen bei Bezahlsender sky Stellung zu Doc Mulls Aus. Sehen Sie hier die Reaktionen der Ex-Bayern:

Lothar Matthäus: Wenn Bayern München diese medizinische Abteilung verliert, ist es das Gleiche, wie Robben, Ribéry und Thiago als Spieler auf einmal zu verlieren. Da geht sehr viel verloren, was den FC Bayern über Jahrzehnte ausgezeichnet hat. Ich glaube nicht, dass Pep Guardiola seinen Vertrag verlängert. Er hat bis 2016 einen Vertrag, deswegen lässt man sich auch Zeit. Solche Kleinigkeiten hinterlassen natürlich auch Narben. Man muss sich fragen, ob diese Narben wieder verheilen."

Lesen Sie hier: Pressekonferenz mit Guardiola nach Müller-Wohlfahrt-Aus zum Nachlesen

Ottmar Hitzfeld: "Er ist ein genialer Arzt, einer der besten der Welt. Dass er zurücktritt, schwächt das Team", äußerte Hitzfeld am Freitag in München bei der Vorabpräsentation eines Dokumentationsfilms des Pay-TV-Senders Sky über ihn. Die Entscheidung Müller-Wohlfahrts sei sicherlich nicht spontan gewesen. "Es muss Einiges im Vorfeld passiert sein, so etwas entwickelt sich", sagte Hitzfeld. Viele Profis des FC Bayern würden dem Arzt total vertrauen und sicher auch weiterhin zu ihm gehen: "Es gibt ja freie Arztwahl. Es war sicher eine schwierige Entscheidung. Aber als Verein muss man zum Trainer halten, nicht zum Arzt."

Stefan Effenberg: "Das trifft den FC Bayern natürlich hart, weil es verdammt schwierig ist, einen Ersatz zu finden. Es müssen gravierende Dinge vorgefallen sein, durch die Müller-Wohlfahrt in seiner Arbeit beschnitten wurde. Denn ein Müller-Wohlfahrt wirft nicht einfach so hin. Jetzt muss man aufpassen, dass Guardiola nicht zu viel Macht bekommt und auch noch bestimmt, wer das neue Ärzteteam wird. Das könnte für die Zukunft des FC Bayern gefährlich sein. Der Weggang von Müller-Wohlfahrt kann sich zudem negativ auf die entscheidenden Spiele in den nächsten Tagen und Wochen auswirken."

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