Droht Musiala das Karriere-Ende? Jetzt meldet sich der FC Bayern

Nach zwei Zusammenbrüchen auf dem Spielfeld äußert sich Jamal Musiala trotz einer neurologischen Dysfunktion optimistisch. Wie der FC Bayern auf die Diagnose reagiert.
AZ/dpa |
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Jamal Musiala war im Testspiel bei Heidenheim erneut zusammengesackt (M.).
Jamal Musiala war im Testspiel bei Heidenheim erneut zusammengesackt (M.). © IMAGO / Sven Simon

Der FC Bayern rechnet damit, dass Jamal Musiala seine Karriere trotz einer neurologischen Dysfunktion fortsetzen kann. Wie die Deutsche Presse-Agentur aus dem Verein erfuhr, gebe es derzeit keine Hinweise, dass der Nationalspieler nicht weiter auf dem Niveau Fußball spielen könne. Der 23-Jährige war am Vorabend beim Testspiel gegen den 1. FC Heidenheim zusammengesackt – ähnlich wie schon drei Tage zuvor im Spiel gegen RB Leipzig. Er wurde jeweils kurz behandelt und lief dann vom Feld.

Musiala hatte am Dienstagabend dann in den sozialen Medien mitgeteilt: "Es wurden bei mir temporär kurz auftretende, aber gut behandelbare Absencen festgestellt, welche auf eine neurologische Dysfunktion zurückzuführen sind. Diese können zu den zuletzt vorgekommenen Momenten führen, wie gegen Leipzig oder auch jetzt in Heidenheim."

Das französische Wort Absencen bedeutet im Deutschen so viel wie "Abwesenheit". Das traf auf Musiala zu, der gegen Leipzig und gegen Heidenheim auf dem Platz kurzzeitig weggetreten wirkte. Absencen sind eine Form epileptischer Anfälle.

Keine ärztlichen Bedenken bei Einsätzen

Wie aus dem Verein zu hören war, sei der Einsatz Musialas in den beiden Partien jedoch völlig unbedenklich und ärztlich umfangreich abgesprochen gewesen. Der Sportler selbst hatte in seinem Statement geschrieben, dass er "in bester medizinischer Behandlung und sehr optimistisch" sei. "Der FC Bayern und mein privates Umfeld sind immer an meiner Seite und unterstützen mich auf diesem Weg. Wichtig ist, es besteht kein darüber hinausgehendes gesundheitliches Risiko."

Eine Prognose, wie es mit dem Offensivspieler nun in den nächsten Tagen und Wochen weitergeht - ob er etwa im Supercup am Samstag bei Borussia Dortmund oder beim Liga-Start sechs Tage später gegen den VfB Stuttgart eingesetzt werden kann – gab es zunächst nicht.

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2 Kommentare
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  • allalin am 19.08.2026 19:39 Uhr / Bewertung:

    Karriereende vielleicht nicht aber ein längerer Prozess ohne Einsatz. Klar ist die Medikamentierung funktioniert nicht. 2 Anfälle in einer Woche sind viel zu viel. 2 in 2 Monaten wäre noch OK. Klar ist, der Führerschein muss abgegeben werden. So kann er nicht auf die Strasse. Er sollte allgemein etwas Gewicht zulegen. Das gibt etwas mehr Reserven.

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  • Play Fair am 19.08.2026 20:20 Uhr / Bewertung:
    Antwort auf Kommentar von allalin

    ekelhaft.

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