Diese Spieler haben den FC Bayern nach nur einem Jahr wieder verlassen

Die Halbwertszeit für Spieler beim FC Bayern kann auch mal rasch ablaufen – zum Beispiel nach einem Jahr. Sebastian Rudy ist das aktuellste Beispiel, der verlässt die Münchner nach nur zwölf Monaten verlassen. Mit diesem Schritt ist er jedoch nicht der einzige Spieler.
| AZ/dpa
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Adolfo Valencia - 1993/1994: Eigentlich müsste man den Kolumbianer zur Kategorie der Stürmer zählen, die sich beim FC Bayern richtig schwer taten. Adolfo Valencia hielt es aber auch nur eine Saison in München aus. Dabei war er 1993/94 in 26 Bundesligaspielen sogar elfmal erfolgreich. Oft traf "El Tren", so sein eigentlicher Spitzname, aber eben auch daneben, weshalb er auch als "Entlauber" tituliert wurde. Im Training traf Valencia nämlich gerne mal Bäume und Hecken.
Rauchensteiner/Augenklick 11 Adolfo Valencia - 1993/1994: Eigentlich müsste man den Kolumbianer zur Kategorie der Stürmer zählen, die sich beim FC Bayern richtig schwer taten. Adolfo Valencia hielt es aber auch nur eine Saison in München aus. Dabei war er 1993/94 in 26 Bundesligaspielen sogar elfmal erfolgreich. Oft traf "El Tren", so sein eigentlicher Spitzname, aber eben auch daneben, weshalb er auch als "Entlauber" tituliert wurde. Im Training traf Valencia nämlich gerne mal Bäume und Hecken.
Alain Sutter - 1994/1995: Der Schweizer empfahl sich beim 1. FC Nürnberg für einen Wechsel. Im Sommer 1994 schlagen die Münchner bei Alain Sutter zu. Der offensive Mittelfeldspieler bestreitet 22 Bundesligaspiele - erzielt aber nur ein Tor. "Der FC Bayern war damals eine Nummer zu groß für mich», meinte Sutter später, auch weil er sich selber zu stark unter Druck gesetzt habe. Beim SC Freiburg fühlte sich der Freigeist dann schon deutlich wohler.
Rauchensteiner/Augenklick 11 Alain Sutter - 1994/1995: Der Schweizer empfahl sich beim 1. FC Nürnberg für einen Wechsel. Im Sommer 1994 schlagen die Münchner bei Alain Sutter zu. Der offensive Mittelfeldspieler bestreitet 22 Bundesligaspiele - erzielt aber nur ein Tor. "Der FC Bayern war damals eine Nummer zu groß für mich», meinte Sutter später, auch weil er sich selber zu stark unter Druck gesetzt habe. Beim SC Freiburg fühlte sich der Freigeist dann schon deutlich wohler.
Andreas Herzog - 1995/1996: Die Idee war nicht schlecht. Der vom Boulevard als "Fußball-Mozart" titulierte Andreas Herzog wechselte im Sommer 1995 gemeinsam mit Trainer Otto Rehhagel vom beschaulichen Werder Bremen nach München. 28 Bundesligaspiele absolvierte der Spielmacher sogar, doch unumstritten war der Österreicher nie. Oliver Kahn packte seinen Mitspieler im Duell mit dem VfB Stuttgart sogar am Schlafittchen und schubste ihn. Herzog wechselte dann nach Bremen zurück.
Rauchensteiner/Augenklick 11 Andreas Herzog - 1995/1996: Die Idee war nicht schlecht. Der vom Boulevard als "Fußball-Mozart" titulierte Andreas Herzog wechselte im Sommer 1995 gemeinsam mit Trainer Otto Rehhagel vom beschaulichen Werder Bremen nach München. 28 Bundesligaspiele absolvierte der Spielmacher sogar, doch unumstritten war der Österreicher nie. Oliver Kahn packte seinen Mitspieler im Duell mit dem VfB Stuttgart sogar am Schlafittchen und schubste ihn. Herzog wechselte dann nach Bremen zurück.
Ali Daei - 1998/1999: Der Stürmer war im Iran schon ein Fußball-Idol, als er zu Arminia Bielefeld wechselte. Im Sommer 1998 holte der FC Bayern dann Ali Daei. Seine Konkurrenten waren damals unter anderen Giovane Elber und Carsten Jancker. Daei kam zwar zu 23 Bundesligaspielen, in denen er sogar sechs Tore erzielte, mehr als ein Edelreservist war er aber nicht. Daei zog die Konsequenzen und wechselte zu Hertha BSC, wo er immerhin noch drei Spielzeiten blieb.
GES/Augenklick 11 Ali Daei - 1998/1999: Der Stürmer war im Iran schon ein Fußball-Idol, als er zu Arminia Bielefeld wechselte. Im Sommer 1998 holte der FC Bayern dann Ali Daei. Seine Konkurrenten waren damals unter anderen Giovane Elber und Carsten Jancker. Daei kam zwar zu 23 Bundesligaspielen, in denen er sogar sechs Tore erzielte, mehr als ein Edelreservist war er aber nicht. Daei zog die Konsequenzen und wechselte zu Hertha BSC, wo er immerhin noch drei Spielzeiten blieb.
Torsten Frings - 2004/2005: Satte 9,25 Millionen Euro zahlte der FC Bayern an Borussia Dortmund für den deutschen Nationalspieler. Doch Frings kommt in München nicht wirklich an. "Ich habe mich in München vom ersten Tag an nie richtig wohl gefühlt", kartet er nach seinem Abschied in Richtung Bremen nach. Vor allem die viele Pressearbeit ist für Frings ein Gräuel.
Rauchensteiner/Augenklick 11 Torsten Frings - 2004/2005: Satte 9,25 Millionen Euro zahlte der FC Bayern an Borussia Dortmund für den deutschen Nationalspieler. Doch Frings kommt in München nicht wirklich an. "Ich habe mich in München vom ersten Tag an nie richtig wohl gefühlt", kartet er nach seinem Abschied in Richtung Bremen nach. Vor allem die viele Pressearbeit ist für Frings ein Gräuel.
Vahid Hashemian - 2004/2005: Der Iraner war beim Vfl Bochum gefürchtet für seine Kopfballstärke - nicht umsonst trug er den Spitznamen "Hubschrauber". Mit dem Wechsel nach München sollte der nächste Schritt in seiner Laufbahn erfolgen. Doch Hashemian kam nicht über die Jokerrolle hinaus und kam in 15 Partien nur auf einen Treffer für die Münchner. Er wechselte nach einer Saison zu Hannover 96.
Rauchensteiner/Augenklick 11 Vahid Hashemian - 2004/2005: Der Iraner war beim Vfl Bochum gefürchtet für seine Kopfballstärke - nicht umsonst trug er den Spitznamen "Hubschrauber". Mit dem Wechsel nach München sollte der nächste Schritt in seiner Laufbahn erfolgen. Doch Hashemian kam nicht über die Jokerrolle hinaus und kam in 15 Partien nur auf einen Treffer für die Münchner. Er wechselte nach einer Saison zu Hannover 96.
Marcell Jansen - 2007/2008: Den Abschied von Marcell Jansen vom FC Bayern nach nur einem Jahr fand sogar Bundestrainer Joachim Löw gut. "Denn in Hamburg hat er nunmehr die Chance, regelmäßig zu spielen. Es ist ein Schritt, der ihn in seiner Entwicklung sicherlich ein Stück weiter bringt", so der Bundestrainer. Der Linksverteidiger hatte sich im Sommer 2007 in Mönchengladbach ins Rampenlicht gespielt. Auf mehr als 17 Bundesligaspiele beim FC Bayern kam Jansen aber nicht.
Rauchensteiner/Augenklick 11 Marcell Jansen - 2007/2008: Den Abschied von Marcell Jansen vom FC Bayern nach nur einem Jahr fand sogar Bundestrainer Joachim Löw gut. "Denn in Hamburg hat er nunmehr die Chance, regelmäßig zu spielen. Es ist ein Schritt, der ihn in seiner Entwicklung sicherlich ein Stück weiter bringt", so der Bundestrainer. Der Linksverteidiger hatte sich im Sommer 2007 in Mönchengladbach ins Rampenlicht gespielt. Auf mehr als 17 Bundesligaspiele beim FC Bayern kam Jansen aber nicht.
Jan Schlaudraff - 2007/2008: Mit Alemannia Aachen schoß Schlaudraff die Bayern aus dem DFB-Pokal und wurde anschließend für 1,2 Millionen Euro von den Münchner verpflichtet. Doch der Sprung nach München erwies sich als zu groß. Lediglich fünf Einsätze standen für den Angreifer zu Buche. Aus Mangel an Perspektive verließ er die Münchner nach nur einem Jahr in Richtung Hannover 96.
Rauchensteiner/Augenklick 11 Jan Schlaudraff - 2007/2008: Mit Alemannia Aachen schoß Schlaudraff die Bayern aus dem DFB-Pokal und wurde anschließend für 1,2 Millionen Euro von den Münchner verpflichtet. Doch der Sprung nach München erwies sich als zu groß. Lediglich fünf Einsätze standen für den Angreifer zu Buche. Aus Mangel an Perspektive verließ er die Münchner nach nur einem Jahr in Richtung Hannover 96.
Tim Borowski - 2008/2009: Ablösefrei kam der Mittelfeldspieler nach München und galt als Top-Verpflichtung, den bei der Nationalmannschaft war er eine echte Stütze. "Ich will Titel holen, das war das Hauptargument für den Wechsel nach München", sagte der großgewachsene Borowski bei seiner Vorstellung. Doch über die Joker-Rolle kam er unter Jürgen Klinsmann nicht hinaus und kehrte nach einem Jahr wieder zu Werder Bremen zurück.
Rauchensteiner/Augenklick 11 Tim Borowski - 2008/2009: Ablösefrei kam der Mittelfeldspieler nach München und galt als Top-Verpflichtung, den bei der Nationalmannschaft war er eine echte Stütze. "Ich will Titel holen, das war das Hauptargument für den Wechsel nach München", sagte der großgewachsene Borowski bei seiner Vorstellung. Doch über die Joker-Rolle kam er unter Jürgen Klinsmann nicht hinaus und kehrte nach einem Jahr wieder zu Werder Bremen zurück.
Alexander Baumjohann - 2009/2010: Das Mega-Talent wechselte von Borussia Mönchengladbach ablösefrei nach München. Dort lief es aber nicht wirklich rund. Nur drei Bundesliga-Spiele bestritt Baumjohann für den Rekordmeister. Schon im Winter wechselte er zurück zu seinem Jugendklub FC Schalke 04. Inzwischen spielt der 31-Jährige bei den Western Sydney Wanderers
Rauchensteiner/Augenklick 11 Alexander Baumjohann - 2009/2010: Das Mega-Talent wechselte von Borussia Mönchengladbach ablösefrei nach München. Dort lief es aber nicht wirklich rund. Nur drei Bundesliga-Spiele bestritt Baumjohann für den Rekordmeister. Schon im Winter wechselte er zurück zu seinem Jugendklub FC Schalke 04. Inzwischen spielt der 31-Jährige bei den Western Sydney Wanderers
Nils Petersen (l.) - 2011/2012: Als Zweitliga-Torschützenkönig kam Petersen von Energie Cottbus für die Ablöse von 2,8 Millionen Euro nach München. Allerdings kam Petersen nicht wirklich über die Rolle des Jokers hinaus und bestritt sogar drei Partien für die Bayern-Reserve. Nach einer Saison wurde er an  Werder Bremen verliehen. Ein Jahr später wurde er von den Norddeutschen fest verpflichtet.
Rauchensteiner/Augenklick 11 Nils Petersen (l.) - 2011/2012: Als Zweitliga-Torschützenkönig kam Petersen von Energie Cottbus für die Ablöse von 2,8 Millionen Euro nach München. Allerdings kam Petersen nicht wirklich über die Rolle des Jokers hinaus und bestritt sogar drei Partien für die Bayern-Reserve. Nach einer Saison wurde er an Werder Bremen verliehen. Ein Jahr später wurde er von den Norddeutschen fest verpflichtet.

Die Halbwertszeit für Spieler beim FC Bayern kann auch mal rasch ablaufen – zum Beispiel nach einem Jahr. Sebastian Rudy ist das aktuellste Beispiel, der verlässt die Münchner nach nur zwölf Monaten wieder. Mit diesem Schritt ist er jedoch nicht der einzige Spieler.

München - Ein Jahr beim FC Bayern kann lang werden. Das hängt aber von der individuellen Wahrnehmung ab. Manch ein Spieler verabschiedete sich schon nach einer Saison wieder vom deutschen Rekordmeister.

Auch Mittelfeldspieler Sebastian Rudy ist nun bereits nach einer Saison wieder weg und verlässt den Rekordmeister zum FC Schalke 04. Damit ist der deutsche Nationalspieler aber bei weitem nicht der einzige Kandidat, der den Münchnern nach nur einer Saison wieder den Rücken kehrt. Eine Auswahl rascher Abschiede aus München finden Sie in der Bilderstrecke.

Zu spät: Diese Stars packten es nicht aufs Foto

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